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Forschungsethik in der Fremdsprachenforschung

Eine systemische Betrachtung

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Britta Viebrock

Auch in der Fremdsprachenforschung hat sich Forschungsethik zu einem wichtigen Thema entwickelt. Dabei geht es mit der Berücksichtigung einer systemischen Perspektive um weit mehr als die Beachtung von Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Wie sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Kontext ihrer Arbeit, aber auch darüber hinaus verhalten sollen, welche ethischen Implikationen methodologische Entscheidungen haben können, was die Auswirkungen einer zunehmenden Formalisierung forschungsethischer Fragen sind und weitere Aspekte werden in diesem Band systematisch und umfassend aufgearbeitet. Die Darstellung beinhaltet theoretische Grundlagen, praktische Anwendungsbezüge, eine Übersicht über formale Regelwerke sowie empirische Ergebnisse einer Befragung von Nachwuchsforschenden in der Disziplin und deren kritische Reflexion.
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5. Forschungsethik empirisch: „Empirie hat immer was mit Ethik zu tun“

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5.1 Vorüberlegungen

Wie sich die Kenntnisse und Haltungen zu Aspekten der Forschungsethik von (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Fremdsprachenforschung im Einzelnen darstellen, sollte durch eine anonyme Befragung mithilfe des Online-Tools LimeSurvey ermittelt werden.18 Im Bewusstsein der Ansprüche, denen eine gute Online-Befragung (vgl. Jackob et al. 2009) bzw. ein guter Fragebogen (vgl. Dörnyei 2010) genügen müssen, findet die hier durchgeführte Befragung in aller Bescheidenheit statt. Es ist an dieser Stelle nicht mein Anliegen, eine umfassende methodische und methodologische Diskussion bezüglich der Instrumente zu führen, sondern einen ersten Einblick in die Thematik zu geben und damit die deskriptive Dimension der Forschungsethik in der Fremdsprachenforschung (vgl. Kap. 3.2) anzusprechen. Angesichts des noch wenig explorierten Feldes wäre auch eine Befragung mittels einer Interviewstudie sinnvoll gewesen, diese wurde jedoch aus pragmatischen Gründen nicht realisiert.

5.2 Das Sample

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