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Linksextreme Einstellungen und Feindbilder

Befragungen, Statistiken und Analysen

Series:

Monika Deutz-Schroeder and Klaus Schroeder

Die Autoren analysieren Strukturen und Entwicklungslinien des aktuellen Linksextremismus. Durch die Auswertung einer repräsentativen Umfrage und durch Befragungen von Jugendlichen zu linksextremen Einstellungen gelangen sie zu einer Charakterisierung von Linksextremisten und ihren zentralen Themenfeldern. Beispielhaft beleuchten sie Hassbotschaften sowie alte und neue linksextreme Feindbilder. Die Autoren halten fest, dass Linksextremisten zwar einen gewissen Einfluss innerhalb linker Milieus haben, von der Öffentlichkeit aber wenig Beachtung erfahren. Obwohl Linksextremisten den Rechtsstaat ignorieren und Pluralismus sowie parlamentarische Demokratie verachten, wird politisch links motivierte Gewalt weiterhin unterschätzt.
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Vorwort

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Dieses Buch fasst weitere Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu „demokratiegefährdenden Potenzialen des Linksextremismus“ zusammen, das von März bis Dezember 2015 im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin durchgeführt wurde. Es knüpft an die im Februar 2015 veröffentlichte Studie an (Klaus Schroeder/Monika Deutz-Schroeder: Gegen Staat und Kapital – für die Revolution! Linksextremismus in Deutschland – eine empirische Studie, Frankfurt/Main u. a. 2015). Dabei ging es um eine vertiefte Analyse der repräsentativen Befragung zu linksradikalen/linksextremen Einstellungen sowie zu verschiedenen Dimensionen von Linksradikalismus und Linksextremismus. Wir danken den Personen, die für uns Interviews durchführten und die Ergebnisse systematisierten. Ein Dank gilt auch Frau Sara Sponholz, die die Schaubilder fertigte und einige Hintergründe recherchierte.

Unser Dank gilt zudem allen Personen, die sich für ein Interview zu ihren politischen Einstellungen bereit erklärten. Wie im ersten Teil der Studie sicherten wir ihnen Vertraulichkeit und Anonymität zu. Wie nun schon seit fast drei Jahrzehnten verdanken wir Frau Cornelia Bronder die Fertigstellung des Forschungsberichts. Sie schrieb mit gewohnter Präzision und Sorgfalt nahezu alle Teile des Manuskripts und viele Vorarbeiten. Hierfür verdient sie einen ganz besonderen Dank!

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend förderte das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“. Dem für uns im Ministerium zuständigen Herrn Thomas Heppener danken wir für die angenehme Zusammenarbeit; er hat sich weder in die Zielrichtung noch in die Methode des Projektes eingemischt.

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