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Die «Teltowgraphie» des Johann Christian Jeckel (1672–1737): Von kirchlichen Stadtsachen

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Edited By Frank Jürgen Seider

Diese Edition präsentiert den zweiten Teil des handschriftlichen Manuskriptes des Pfarrers Johann Christian Jeckel, dessen Chronik der Stadt Teltow («Teltowgraphie») aus einem «weltlichen» und einem «kirchlichen» Teil besteht. Sie schließt an die Edition des ersten Teils der «Teltowgraphie» an, womit nun erstmals das Gesamtwerk Jeckels vorliegt. Die mit Quellen belegten Überlieferungen in der Chronik umfassen den Zeitraum vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Drittels des 18. Jahrhunderts (1500–1735). Den Schwerpunkt des Manuskripts bildet die Kirchengeschichte von Teltow. Der Editor kommentiert den Text Jeckels mit einer Einleitung und einem umfangreichen Erläuterungsapparat, bestehend aus Worterklärungen, Übersetzungen lateinischer Wörter und Passagen sowie Lebensdaten erwähnter Personen. Eine Bibliographie zur Quelle, Register und Quellenverzeichnisse beschließen die Edition.
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3. Zur Edition

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3.    Zur Edition

3.1  Beschreibung der Handschrift

Die in dieser Edition vorliegende Beschreibung der Handschrift basiert maßgeblich auf dem Inhalt des „Dienstkatalog 3,10 Mss. Boruss. Quart 6–180“ der Staatsbibliothek zu Berlin PK.229 Als Grundlage für diesen Katalog diente die Veröffentlichung der Staatsbibliothek, die aktualisiert wurde.230

Das Manuskript des zweiten Teils von Jeckels Chronik wurde gemeinsam mit einer (unvollständigen) Abschrift seines ersten Teils in Band Ms. Boruss. quart. 61 zusammengeheftet. Diese Abschrift ist eindeutig kein Autograph Jeckels, sondern vermutlich von dem Potsdamer Rektor Samuel Gerlach (1711 – 1788) angefertigt worden.231 Aufgrund einer durchgehenden Foliierung erhielt die Abschrift des ersten Teils die Zahlen 1 bis 60v. Die Blätter 61 bis 64r sind unbeschrieben.232 Die Handschrift des zweiten Teils der ‚Teltowgraphie’ im Autograph Jeckels ist foliiert von 65r bis 296v, umfasst somit insgesamt 231 Blätter.233 Zum Zeitpunkt der Bearbeitung der Handschriftenbeschreibung löschte man eine sehr fehlerhafte ältere Paginierung und ersetzte sie mit der durchgehenden Bleistift-Foliierung. Beide abgehefteten Handschriften weisen ein unterschiedliches Format auf. Die im vorderen Abschnitt von Ms. Boruss. quart. 61 eingebundene Handschrift, eine Abschrift des ersten Teils der ‚Teltowgraphie’, hat etwas größere Abmessungen als das Original von Jeckels zweitem Teil. Dahingegen stimmen die Formate des originalen ersten und des ← XCV | XCVI → zweiten Teiles überein. Der erste Teil (im Autograph Jeckels) ist ohne weitere Zusätze in Ms. Boruss. quart. 6 als originales Manuskript eingebunden. Die Abmaße entsprechen ca. 16,5 : 20,5 cm. Auch die...

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