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Die «Teltowgraphie» des Johann Christian Jeckel (1672–1737): Von kirchlichen Stadtsachen

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Edited By Frank Jürgen Seider

Diese Edition präsentiert den zweiten Teil des handschriftlichen Manuskriptes des Pfarrers Johann Christian Jeckel, dessen Chronik der Stadt Teltow («Teltowgraphie») aus einem «weltlichen» und einem «kirchlichen» Teil besteht. Sie schließt an die Edition des ersten Teils der «Teltowgraphie» an, womit nun erstmals das Gesamtwerk Jeckels vorliegt. Die mit Quellen belegten Überlieferungen in der Chronik umfassen den Zeitraum vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Drittels des 18. Jahrhunderts (1500–1735). Den Schwerpunkt des Manuskripts bildet die Kirchengeschichte von Teltow. Der Editor kommentiert den Text Jeckels mit einer Einleitung und einem umfangreichen Erläuterungsapparat, bestehend aus Worterklärungen, Übersetzungen lateinischer Wörter und Passagen sowie Lebensdaten erwähnter Personen. Eine Bibliographie zur Quelle, Register und Quellenverzeichnisse beschließen die Edition.
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Der Teltower Stadtpfarrer Johann Christian Jeckel (1672–1737) ist mit seiner „Teltowgraphie“, einer dreiteiligen Darstellung der Geschichte von Stadt und Kreis Teltow, kein unbekannter Name in der brandenburgischen Landesgeschichtsschreibung geblieben, obwohl sein Tod den geplanten Druck des Werkes verhindert und allein seine Handschrift, an der er noch ein gutes Jahr vor seinem Ableben gearbeitet hatte, bis zu einer jetzt über 20 Jahre zurückliegenden Teilpublikation Interessenten an ihrer Lektüre und Verwertung seit dem späteren 18. Jahrhundert in der damaligen Königlichen Bibliothek in Berlin, der heutigen Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz zur Verfügung stand. Aber schon Kenner der brandenburgischen Landesgeschichte aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts wussten zumindest von der Existenz seines Manuskriptes oder benutzten es schon für ihre eigenen landeskundlichen Untersuchungen. Im 19. und 20. Jahrhundert werteten es so gewichtige Historiker wie Ernst Fidicin und Willy Spatz für ihre orts- und regionalgeschichtlichen Grundlagenwerke zur Mark Brandenburg und zum Kreis Teltow aus, und spätere Teltower Stadthistoriker sind ihnen darin gefolgt und haben den Wert der Quelle herausgestrichen. Aber ihre geschichtswissenschaftliche Verwendung litt darunter, dass sie nur im Allgemeinen bekannt war, ausschließlich ihr erster Teil zuweilen auszugsweise herangezogen und manche Behauptung zur Handschrift und ihrem Inhalt ungeprüft von Veröffentlichung zu Veröffentlichung weitergeschleppt wurde. Dieser unbefriedigende Zustand wurde in beachtlichem Maße dadurch überwunden, dass Gaby Huch in ihrer 1993 unter dem Titel „Die Teltowgraphie des Johann Christian Jeckel“ veröffentlichten Dissertation den ersten Teil von Jeckels Handschrift,...

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