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Mentale Fitness im Tennis

Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

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Martin K. W. Schweer

Die Bedeutung mentaler Faktoren im Sport gilt als unbestritten; das Schlagwort «Mentale Fitness» findet insbesondere im (Hoch-)Leistungs-, aber auch im Freizeitsport zunehmend Verwendung. Dieses Werk richtet sich an alle aktiven Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die ihre mentale Fitness verbessern wollen – egal, auf welchem Leistungsniveau sie Tennis spielen. Die wesentlichen Aspekte werden anschaulich und praxisnah auf den Punkt gebracht. Diese Neuauflage enthält zudem viele praktische Übungen zur Steigerung der individuellen mentalen Fitness. Das Werk basiert auf den Ergebnissen wissenschaftlicher empirischer Forschung und langjähriger Erfahrungen des Autors in der sportpsychologischen Beratung von Tennisspielerinnen und Tennisspielern aus dem Nachwuchs- und professionellen Bereich.
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6. Abergläubisches Verhalten

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6. Abergläubisches Verhalten

Ein uns allen bekanntes und mehr oder minder auch vertrautes Phänomen ist das sogenannte abergläubische Verhalten, wobei der Begriff „Aberglaube“ bereits auf den Kern des Phänomens verweist – den Glauben an etwas Irreales: „[…]der Glaube an Kräfte, Zusammenhänge, Übernatürliches, das den wissenschaftlichen Erkenntnissen wie auch den religiösen Anschauungen nicht entspricht. [Er] äußert sich in Einstellungen und Handlungen, meist verbunden mit der Vorstellung, damit ein Unheil abgewehrt oder das Heil herbeiholen zu können“ (Dorsch, 2014, S. 88).

Eine Vielzahl von Beispielen abergläubischen Verhaltens ist uns aus dem Sport bekannt, besonders berühmt geworden ist in dieser Hinsicht sicherlich Michael Schumacher, der stets von der linken Seite in seinen Rennwagen gestiegen ist. Im Folgenden sind einige weitere Beispiele angeführt.

„DFB-Torwart Manuel Neuer berührt vor jeder Halbzeit Pfosten und Latte des eigenen Gehäuses.“

(Honekamp, 2014, o.S.)

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