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Maritime Herausforderungen der NATO

Strategische Auswirkungen und die Effektivität des Handelns

Series:

Felix F. Seidler

Der Autor bewertet die Effektivität des maritimen Handelns der NATO im Hinblick auf dessen strategische Auswirkungen. Dafür greift er auf die Methoden der Strategischen Wissenschaft sowie Ansätze des Neorealismus zurück. Auf dieser Grundlage entwickelt er Handlungsempfehlungen für die NATO sowie Methodenansätze für die politikwissenschaftliche Bewertung der Effektivität multilateralen Handelns.
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7. Perspektiven und Handlungsempfehlungen

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Gemäß des in der Einleitung gewählten anwendungs- und lösungsorientierten Ansatzes werden hier Perspektiven und Handlungsempfehlungen für die NATO und ihre maritime Seite vorgestellt. Dies verlangt wegen der Suche nach Empfehlungen gegenüber den vorherigen Kapiteln nach mehr Bewertung. Schließlich geht es an dieser Stelle nicht mehr um die Erläuterung vergangener Beschlüsse oder um die Analyse vorgenommener Handlungen, sondern um Einschätzungen über die Zukunft und die Frage, welche Handlungsoptionen dort am erfolgversprechendsten erscheinen.1470

Wenngleich mehr Bewertung als bisher erforderlich ist, bedürfen auch die Erläuterungen von Perspektiven und Handlungsempfehlungen einer strukturierten Herangehensweise im Sinne der Strategischen Wissenschaft und des in dieser Studie gewählten anwendungs- und lösungsorientierten Ansatzes. Für den praktischen Mehrwert, den diese Studie anstrebt, müssen die Perspektiven und Handlungsempfehlung realitätsbezogenen und nachvollziehbar sein.1471 Daher bietet es sich an, in Anlehnung an die Gliederungen der Kapitel 3 und 6 vorzugehen. Durch die Analyse direkt an den Herausforderungen können der Realitätsbezug und die praktische Nutzbarkeit der Handlungsempfehlungen gewährleistet werden. Dies wird am Ende dieses Kapitels in Empfehlungen für die NATO als Institution sowie in Empfehlungen für die militärische Ebene und die Seestreitkräfte der sieben wichtigsten Mitgliedsstaaten resultieren.

Die Frage nach Perspektiven bedeutet nicht, dass genaue Vorhersagen für die Zukunft gemacht werden sollen. Solche Prognosen sind methodisch, fachlich und inhaltlich enormen Schwierigkeiten unterworfen.1472 Das allgemein unprognostizierte Auftreten von 9/11, des sogenannten Arabischen Frühlings 2011 und...

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