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Zwischen Krieg und Hoffnung

Internierung der 2. polnischen Infanterieschützen-Division in der Schweiz 1940–45

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Miroslaw Matyja

Der Autor beschreibt Entstehung, Kampf und Internierung der 2. polnischen Infanterieschützen-Division und untersucht die völkerrechtlichen Grundlagen der Internierung. Historiker führen eine lebhafte Diskussion über die Rolle der polnischen Streitkräfte in Westeuropa im Zweiten Weltkrieg und nach dem Krieg. Bis dato behandelten sie jedoch die 2. polnische Infanterieschützen-Division, ihre Aktivität in der Schweiz sowie das Schicksal der internierten Soldaten und Offiziere nach dem Krieg nur marginal. Der Autor geht dieser eher untypischen Geschichte der militärischen Einheit im Vergleich zu anderen Einheiten der polnischen Streitkräfte im Westen nach.
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1. Aufstellung und Kriegshandlungen der 2. Infanterieschützen-Division in Frankreich im Jahre 1940

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1.1 Geschichtlicher Hintergrund

1.1.1 Evakuation der Machtorgane der Polnischen Republik nach Rumänien nach der Niederlage im September 1939

Als am 17. September 1939 die Truppen der Sowjetarmee die Ostgebiete der Republik Polen überfielen, kündigte Staatspräsident Ignacy Mościcki in einer Sonderansprache an das polnische Volk an, dass es notwendig sein würde, den Sitz des Staatsoberhaupts und der zentralen Machtorgane in das Gebiet des rumänischen Staates zu verlegen, der damals ein Verbündeter Polens war (Tyszkiewicz/Czapiewski 2010: 343f).

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