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Die Unteranknüpfung nach der EuErbVO im Mehrrechtsstaat Spanien

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Karl Felix Oppermann

Die EuErbVO hat das Internationale Privatrecht (IPR) fast aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Bereich des Erbrechts verdrängt. Anknüpfungspunkt ist der gewöhnliche Aufenthalt, abweichend hiervon ist eine Rechtswahl möglich. Der Autor untersucht die Möglichkeiten der Unteranknüpfung im Mehrrechtsstaat Spanien, in welchem mehrere Erbrechte (gemeinspanisches Recht und die sog. Foralrechte) gelten. Denn nach der EuErbVO ist zunächst das Interlokale Erbrecht (ILR) Spaniens entscheidend. Dieses bietet jedoch oft keine Lösung. Subsidiär ist daher auch in der Unteranknüpfung der gewöhnliche Aufenthalt maßgeblich. Eine Rechtswahl eines spanischen Teilrechts ist hingegen nicht möglich. Hat der Erblasser dennoch eine solche «falsche» Rechtswahl getroffen, ist diese wohlwollend auszulegen.
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Literaturverzeichnis

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Acedo Penco, Ángel: Derecho de sucesiones – El testamento y la herencia, Madrid 2014 (zitiert als: Acedo Penco, Derecho de sucesiones, Fundstelle).

Adomeit, Klaus; Frühbeck Olmedo, Federico: Einführung in das spanische Recht – Das Verfassungs-, Zivil-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht Spaniens, 3. Aufl., München 2007 (zitiert als: Adomeit/Frühbeck Olmedo, Spanisches Recht, Fundstelle).

Aguilar Benítez de Lugo, Mariano; Aguilar Grieder, Hilda: Orden público y sucesiones (I), in: Boletín del Ministerio de Justicia 2005 (B.I.M.J. 1984/2005), S. 853–882.

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