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Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
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7. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

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7.  Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Abstract

Fontane’s ageing characters have to be regarded against the background of the normality discourse on ageing in the second half of the 19th century. Ageing means no difference in social performance, as long as a person is physically and mentally in good health. Ageing as an analytical approach leads to new insights into Fontane’s characters.

Die Untersuchung von Altersmodellen und Alterskonzepten in Fontanes Romanen „Cécile“, „Effi Briest“, „Der Stechlin“, „Frau Jenny Treibel“, „Irrungen Wirrungen“ und „Mathilde Möhring“ erlaubt einen neuen Blick auf die Figurenkonstellationen. Im Fokus stehen unter diesem Aspekt nicht mehr die Hauptfiguren – abgesehen von Dubslav v. Stechlin in „Der Stechlin“ und Jenny in „Frau Jenny Treibel“, vielmehr rücken nun solche alten Figuren in den Vordergrund, die den Bezugsrahmen für das Verhalten und Handeln der Hauptfiguren darstellen. Der genauere Blick auf die Präsentation der alten Figuren im Handlungsgefüge hat ergeben, dass die Funktion des Alters im Zusammenhang der Romane bedeutsamer ist, als zunächst angenommen.

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