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Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
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1. Alter in „Cécile“

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1.  Alter in „Cécile“

Abstract

This chapter concentrates on the conflict between the young and the old, which is presented by the rivalry between the nearly 60-year-old retired Prussian Colonel St. Arnaud and the young engineer Gordon, who has lost his military status. The crucial point is the protagonists’ fight for superiority.

Fontanes Arbeit an seinem Roman „Cécile“ erstreckt sich über die Jahre 1884 bis 1886, der erste Zeitschriftenabdruck erfolgt im Jahre 1886, die erste Buchausgabe im Deutschen Verlagshaus Berlin erscheint Mitte April 1887213, die Entstehungszeit liegt also fast genau zehn Jahre vor der Arbeit an „Effi Briest“.

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