Show Less
Restricted access

Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
Show Summary Details
Restricted access

4. „Frau Jenny Treibel“ – Alter im Bürgertum

Extract

← 232 | 233 →

4.  „Frau Jenny Treibel“ – Alter im Bürgertum

Abstract

The generation gap is an essential topic of this novel. The will to keep power over the young generation and to plan their future marks the attitudes of the older generation, in particular of Jenny Treibel and Professor Schmidt. Both characters stand for traditional values, whereas the entrepreneur Treibel represents openness to progress and role changes.

In den bisher erörterten Romanen sind die Hauptfiguren Vertreter des Adels. Die Figuren aus den nicht-adligen gesellschaftlichen Schichten haben ihre jeweilige Funktion aus ihrer Beziehung zum Adel.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.