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Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
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5. Irrungen, Wirrungen – Alter im kleinbürgerlichen Milieu

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5.  Irrungen, Wirrungen – Alter im kleinbürgerlichen Milieu

Abstract

The survey of “On Tangled Paths” focuses on “Mother Nimptsch”, a petite bourgeoise, who represents, similar to Dubslav v. Stechlin, an ideal of ageing and great sympathy for the young generation. Fontane shows that attitudes of humanity and broad-mindedness do not depend on social status or level of education, but on experience and self-reflection.

Der Roman „Irrungen, Wirrungen“ (GBA 10) erschien 1887 im Vorabdruck in der Voss’schen Zeitung und 1888 in der Buchausgabe.

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