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Kathedrale – Kunstgeschichte – Kulturwissenschaft

Ansätze zu einer produktiven Problemgeschichte architekturhistorischer Deutungen

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Christian Nille

Das Buch stellt erstmals die architekturhistorischen Deutungen der mittelalterlichen Kathedrale zusammen, welche die Forschung in den letzten rund 150 Jahren erarbeitet hat. Diese Deutungen verortet und diskutiert der Autor im Kontext der allgemeinen Kunstgeschichte sowie der Kulturwissenschaft. Ziel ist es, zentrale Forschungsprobleme und deren Lösungen aus den einzelnen Bereichen herauszuarbeiten und für die anderen Bereiche zu nutzen. Diese produktive Problemgeschichte geht zunächst wissenschaftsgeschichtlich vor, um die Ergebnisse dann für die aktuelle Forschung produktiv zu machen. Der Leser erfährt somit, wo die Forschung steht, auf welchen Traditionen sie beruht, welche Alternativen dazu existieren und wie sich einzelne Problemlösungen sinnvoll kombinieren lassen.
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8 Schluss

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In diesem ausführlichen Schlusskapitel werde ich die bisherigen Darlegungen komprimiert zusammentragen, ohne dabei allein in Wiederholungen und Zusammenfassungen zu enden. Auf Zusammenfassungen kann weitgehend verzichtet werden, da sich diese am Ende eines jeden Kapitels finden. Vielmehr sollen in einem ersten Schritt Poppers wissenschaftstheoretischen Konzeptionen umrissen werden, um aus dieser Perspektive die zuvor behandelten Ansätze, Modelle, Theorie usw. weiter zu klären. Vor allem wird es dabei um Grundlagenprobleme der Wissenschaft gehen, die herauszustellen sind und für die erste Lösungsansätze geboten werden sollen (8.1).

Daraufhin folgt ein Rückblick auf die einzelnen Kapitel, wobei ich in einem ersten Schritt Poppers Konzeption mit jener Albrechts vergleichen werde, um zentrale Defizite bei letzterem zu benennen und systematisch Verbesserungsmöglichkeiten anzugeben. Die dabei eingeschlagene Richtung wird dann fortgesetzt, indem der Reihe nach die wesentlichen Gedanken der einzelnen Kapitel skizziert und auf Albrecht bezogen werden. Ferner werden Aspekte genannt, deren weitere Behandlung lohnend erscheint (8.2).

Abschließend wird ein allgemeiner Ausblick gegeben, das heißt, dass nun weniger Detailfragen, wie etwa ergänzende Vorschläge zur Zitat-Theorie, als vielmehr weitgreifende Alternativkonzepte, wie etwa die Umstellung einer Konzeption in Anlehnung an die Kultur auf eine Orientierung am Bild, interessieren. Damit soll gleichsam die Kritik an der vorliegenden Arbeit eingeleitet werden (8.3).

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