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Äußere oder innere Offenbarung

Eine qualitative Untersuchung zur Wahl der Erziehungsziele kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Armin Wunderli

Viele Kirchgemeinden bemühen sich um ein reichhaltiges Programm für Kinder. Dabei verfolgen sie bestimmte Ziele. Um diese herauszufinden, wurden im Rahmen dieser Arbeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden befragt. Es zeigte sich, dass es in allen drei Religionsgemeinschaften wichtig ist, die nächste Generation für die Gemeinde zu gewinnen. Es kamen aber auch unterschiedliche Denkweisen zum Ausdruck, zum Beispiel, welche Voraussetzungen ein Kind erfüllen muss, um als Christ gelten zu dürfen. Bei der Wahl ihrer Erziehungsziele orientieren sich die Mitarbeitenden kaum an den Erwartungen, die an sie herangetragen werden. Viel wichtiger ist ihnen ihre eigene Biografie: Was sie selbst erlebt – oder nicht erlebt – haben, möchten sie den Kindern weitergeben.
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7. Fallbeschreibungen: Individuelle Akzentsetzungen

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7.  Fallbeschreibungen: Individuelle Akzentsetzungen

In diesem Kapitel werden alle siebzehn Interviewpartnerinnen und -partner kurz vorgestellt und porträtiert. Manchen von ihnen ist ein bestimmtes Thema so wichtig, dass sie es immer wieder ansprechen, andere nennen mehrere Themen, die ihnen wichtig sind. In diesen Porträts kommt zum Ausdruck, welche Erziehungsziele die Mitarbeitenden als Priorität gewählt haben.

7.1  Katholische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

7.1.1  Werner Pegnitz

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