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Arbeitsrecht und Satire

Eine rechtshistorische Untersuchung von arbeitsrechtlich relevanten Themen in Karikaturen des "Simplicissimus</I> von 1896 bis 1914

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Caroline Siegel

Die Autorin überprüft das traditionelle Bild der satirischen Zeitschrift des «Simplicissimus» als eines Vordenkers und Schrittmachers des modernen Arbeitsrechts, indem sie das zeitgenössische Arbeitsrecht und die zeitgenössische Arbeitswirklichkeit mit den Karikaturen des Simplicissimus vergleicht. Dabei beleuchtet sie, dass der Simplicissimus vielfach mit Klischees arbeitete, die der Wirklichkeit nicht mehr entsprachen und zudem nur sehr selten Missstände anprangerte, die nicht bereits breit diskutiert bzw. schon gelöst worden waren. Die Untersuchung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der insbesondere mit literaturwissenschaftlichen Erläuterungen der Karikaturen den juristischen Blick öffnet.
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A. Einleitung

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I. Zielsetzung

Die Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs war eine für die Entwicklung des modernen Arbeitsrechts bedeutsame Epoche. Fragen der Arbeitswelt und des Arbeitsrechts wurden in unterschiedlichen Disziplinen und Medien reflektiert.

Zu diesen Medien zählte auch die satirische Zeitschrift des Simplicissimus. Der Simplicissimus spiegelte in dem hier untersuchten Zeitraum von seiner Gründung 1896 bis 1914 die Arbeitswirklichkeit und damit das sie mitprägende Arbeitsrecht in der Sicht der Karikatur. Die folgende Arbeit hat das Ziel, die arbeitsrechtlich relevanten Karikaturen des Simplicissimus zusammenzustellen, thematisch zu gliedern und zu untersuchen.

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