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Interkulturelles Labor

Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation

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Edited By Eva Wiegmann

Mobilität und Migration rücken Interkulturalität in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Der Band geht der Frage nach, inwiefern das Land Luxemburg aufgrund seiner kulturellen, sozialen und sprachlichen Besonderheiten ein Labor für interkulturelle Herausforderungen und Entwicklungen, speziell auf europäischer Ebene, allgemeiner auch für gesellschaftliche Prozesse im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation ist. Dabei beschränkt sich das Buch nicht auf die nationale Perspektive, sondern sucht darüber hinaus der Vielschichtigkeit interkultureller Prozesse unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Perspektiven sowie methodischer und theoretischer Zugriffe Rechnung zu tragen.
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Kultur als interkulturelle Herausforderung

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This contribution confronts theory-based cultural concepts with lifeworld experiences. This way there happens a controlled break with academic conventions, connecting to a way of understanding interculturality as a challenge for existing ways of thinking and acting and making distortions of different cultural concepts visible which become manifest not only by theories but also, in concrete terms, by the different ways of institutionalising culture.

Der folgende Beitrag wurde von der Forschungsgruppe INTERKULT1 auf dem 3rd Transatlantic Dialogue „Connecting through Culture – A Vision for Global Citizenship“ in Luxemburg präsentiert. Die hier publizierte Version weicht allerdings in einigen Punkten von der Präsentationsform ab, da es sich ursprünglich um einen primär englischsprachigen Vortrag mit ausgeprägt performativem Charakter handelte,2 der nur schwer in schriftlicher Form zu reproduzieren ist. Die einzelnen Textteile wurden von unterschiedlichen Personen vorgetragen, sodass sich mit den von jeweils anderen Sprechern vertretenen Positionen ein konkretes Gesicht verband. Insbesondere im Hinblick auf die anfangs präsentierten divergierenden Kulturkonzepte entstand eine Art Dialogsituation, die den Problemhorizont aufspannte. Die primär theoretischen Kulturkonzepte, die auch hier an den Anfang gestellt sind, werden in der Folge durch konkret lebensweltliche Erfahrungen der Mitglieder von INTERKULT herausgefordert, wobei diese Beiträge durchaus die individuelle interkulturelle Erfahrungswirklichkeit mit theoretischer Reflexion koppeln und dabei u. a. eine enge Verflechtung von ← 201 | 202 → Kultur und Sprache bzw. Interkulturalität und Mehrsprachigkeit offenlegen. Der abschließende Textteil bilanziert in programmatischer Weise die interkulturelle Herausforderung von Kulturkonzepten und-begriffen durch lebenswirkliche Erfahrungen und skizziert...

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