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Fachphraseologie am Beispiel der deutschen und der polnischen Fassung des Vertrags von Lissabon

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Joanna Woźniak

Das Buch liefert eine Beschreibung und Klassifizierung von Fachphraseologismen sowie eine Analyse hinsichtlich der Struktur, Wortbildung, Semantik und Fachlichkeit. Hierfür exzerpiert die Autorin die deutschen und polnischen Fachphraseologismen aus dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Des Weiteren untersucht die Autorin mehrdimensional, ob eine Konventionalität und Formelhaftigkeit der untersuchten Vertragstexte auf einzelnen Textebenen nachweisbar ist.
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3. Fachphraseologie in der Rechtssprache

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3.0 Allgemeines

Das Wesen der juristischen Fachtexte äußert sich – neben der bereits im zweiten Kapitel angesprochenen Konventionalität ihrer Entstehung und Anwendung sowie der Formelhaftigkeit ihrer Struktur – im bevorzugten Gebrauch spezifischer, insbesondere fachsprachlicher lexikalischer Einheiten, unter denen feste syntagmatische Verbindungen aufgrund ihrer Leistung bei der Prägung des formelhaften Charakters juristischer Texte besonderer Beachtung bedürfen. Diese Verbindungen werden im Folgenden Fachphraseologismen genannt.

In diesem Kapitel wird zunächst auf den Forschungsstand zur Fachphraseologie hingewiesen. Insbesondere werden die bisherigen Auffassungen zur Fachphraseologie und zu ihrem Wesen vorgestellt. Danach werden im zweiten Punkt Fachphraseologismen und ihre Merkmale in Anlehnung an die Ansätze der allgemeinsprachlichen Phraseologie zum Gegenstand gemacht. Im dritten Punkt wird ein Versuch unternommen, die einzelnen Arten / Gruppen der Fachphraseologismen zu beschreiben und voneinander abzuheben. Im Anschluss daran wird im vierten Unterkapitel die Funktion der Fachphraseologismen in der Fachkommunikation und im Fachtext erörtert. Als Illustration dienen deutschen und polnischen Rechtstexten entnommene lexikalische Einheiten und Wortverbindungen.

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