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Rekonstruktionen interkultureller Kompetenz

Ein Beitrag zur Theoriebildung

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Nadine Stahlberg

Interkulturelle Kompetenz ist anerkanntermaßen ein komplexes Konstrukt. Dies führt zu Schwierigkeiten in der Theoriebildung. Es existieren zwar einige Modelle, die versuchen, das Konstrukt abzubilden; diese basieren aber zumeist allein auf theoretischen Überlegungen. Versuche der empirischen Untermauerung finden sich nur unzureichend. Empirische Verfahren zur Erfassung interkultureller Kompetenz wiederum sind zum Teil problematisch, da sie – oftmals quantitativ ausgerichtet – wesentliche Gütekriterien nicht erfüllen. Die Untersuchung reagiert auf beide Desiderata: In Abgrenzung zu den gängigen quantitativen Verfahren rekonstruiert sie die interkulturelle Kompetenz von internationalen Studierenden auf der Grundlage von qualitativen Interviews. Die Studie erprobt hiermit einen neuen Ansatz für die Beschreibung interkultureller Kompetenz. Grundlage der Rekonstruktionen ist ein eigenes Modell, das, wie die Autorin anhand vieler Beispiele belegt, in all seinen Komponenten empirisch abgesichert ist.
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Leitfaden für die Interviews mit den Studierenden

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Diese Übersicht stellt eine komprimierte Fassung des Interviewleitfadens dar. Sie soll einen Einblick in die wesentlichen Fragen des Interviews gewähren soll.

Einstieg

Ich bin an deinen persönlichen Erfahrungen als ausländische/r Studierende/r in Göttingen bzw. Deutschland interessiert. Vielleicht kannst du mir erzählen, wie es dazu kam, dass du nach Deutschland, nach Göttingen, gekommen bist, und wie es dir hier bisher ergangen ist.

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