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Selbstdarstellung in der Wissenschaft

Eine linguistische Untersuchung zum Diskussionsverhalten von Wissenschaftlern in interdisziplinären Kontexten

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Lisa Rhein

Selbstdarstellung, Image- und Beziehungsarbeit spielen in der Wissenschaft eine zentrale Rolle. Dieses Buch untersucht aus vornehmlich gesprächsanalytischer Perspektive, wie Images und Beziehungen der Akteure interaktiv konstituiert und ausgehandelt werden. Im Fokus stehen dabei Fachdiskussionen von Wissenschaftlern auf interdisziplinären Konferenzen. Grundlage ist ein von Soziologie und Psychologie befruchtetes linguistisches Methodeninventar. Die Autorin zeigt, wie Wissenschaftler in Diskussionen Images aufbauen, angreifen und verteidigen, wobei die Fachidentität der Akteure von zentraler Bedeutung ist. Sie erklärt ebenso, wie Wissenschaftler Kompetenz – auch bei vorhandenem Nichtwissen – signalisieren und Humor zur Beziehungsgestaltung nutzen.
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Vorwort

Vorwort

Die vorliegende Arbeit ist nicht nur Ergebnis eines intensiven Forschungsprozesses einer Einzelperson, sondern vor allem auch Resultat vieler Diskussionen mit Professorinnen und Professoren, Kolleginnen und Kollegen.

Ich danke meiner Doktormutter Nina Janich sehr herzlich für ihr unermüdliches Engagement, ihr Vertrauen, die vielen Diskussionen und kritischen Rückmeldungen. Ich danke ihr dafür, dass sie mir den Weg in die Wissenschaft ermöglicht, mir unterschiedliche Forschungsperspektiven aufgezeigt und mich bei der Verfolgung meiner eigenen Forschungsinteressen unterstützt hat. Prof. Dr. Thomas Niehr danke ich herzlich für seine Anregungen und sein Zweitgutachten.

Die vorliegende Arbeit basiert auf einem besonderen Korpus. Die untersuchten wissenschaftlichen Diskussionen wurden im Rahmen von drei unterschiedlichen interdisziplinären Tagungen aufgenommen und mir wunderbarerweise zur Verfügung gestellt. Der Professorin und dem Professor, die mir die Audioaufnahmen zugänglich gemacht und mich in meinem Vorhaben unterstützt haben (und an dieser Stelle aber anonym bleiben müssen, um die Anonymität der Diskutanten im Untersuchungskorpus zu gewährleisten), danke ich ebenfalls sehr herzlich. Ich danke besonders allen Tagungsteilnehmern für ihre Bereitschaft und ihr Einverständnis, die Daten verwenden zu dürfen – ohne Sie wäre dieses Projekt zweifellos gescheitert.

Ich danke allen Professorinnen und Professoren, die in Kolloquien und Gesprächen meine Arbeit mit mir diskutiert und mir wertvolle Anregungen gegeben haben: Prof. Dr. Ulla Fix, Prof. Dr. Christiane Thim-Mabrey, Prof. Dr. Peter Janich, Dr. Roderich von Detten, Prof. Dr. Jan Engberg, Prof. Dr. Rainer Bromme und Prof. Dr. Werner Holly. Gleichermaßen danke ich meinen aktuellen und ehemaligen Kolleginnen im Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft, die jederzeit bereit waren, kleinere und größere Probleme mit mir und für mich zu lösen, Inhalte zu diskutieren und mir dabei halfen, neue Perspektiven einzunehmen.

Für wichtige Perspektivenwechsel und ihre grenzenlose Unterstützung danke ich vor allem meiner Familie und meinen Freunden. ← 19 | 20 → ← 20 | 21 →