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Mediation als Verfahren der konsensualen Konfliktbeilegung bei Trennung und Scheidung

Eine rechtsvergleichende Betrachtung des deutschen, spanischen und katalanischen Rechts

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Britta Nietfeld

Im Buch werden die Rahmenbedingungen der Familienmediation in Deutschland, Spanien und Katalonien rechtsvergleichend untersucht. Mit dem Gesetz zur Förderung der Mediation von 2012 und den neuen Bestimmungen im FamFG hat der deutsche Gesetzgeber erstmals einen rechtlichen Rahmen für die Mediation geschaffen. Anders als in Deutschland wird Mediation in Spanien vermehrt zur Konfliktbeilegung im Familienrecht eingesetzt. Aber wird das Mediationsverfahren den Interessen von Kindern, benachteiligten Parteien und Opfern von Beziehungsgewalt gerecht? Die Autorin unterbreitet Vorschläge, um den Rechtsrahmen der Mediation bei Trennung und Scheidung vor allem zugunsten von besonders schutzwürdigen Personen zu verbessern.
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a) Beteiligung des Kindes

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Zunächst sollte eine Beteiligung des Kindes im Mediationsverfahren normiert werden. Zu diesem Zwecke wird die Einführung eines § 2a MediationsG befürwortet:

§ 2a MediationsG

(1) Minderjährige sind in das Verfahren einzubeziehen, wenn sie das 14. Lebensjahr vollendet haben.

(2) Hat das Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, ist es einzubeziehen, wenn die Neigungen, Bindungen oder der Wille des Kindes für die Entscheidung der Eltern von Bedeutung sind oder wenn eine persönliche Einbeziehung aus sonstigen Gründen angezeigt ist.

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