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Kommunikative Handlungsmuster im Wandel?- ¿Convenciones comunicativas en proceso de transformación?

Chats, Foren und Dienste des Web 2.0 im deutsch-spanischen Vergleich- Estudios hispano-alemanes de chats, foros y redes sociales

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Edited By Nadine Rentel, Tilman Schröder and Ramona Schröpf

Das Partizipations- und Interaktionspotenzial des Web 2.0 hat einerseits in etablierten Text- und Handlungsmustern des digitalen Raums nachhaltige Veränderungsprozesse angestoßen, andererseits die Herausbildung neuer Diskurspraxen überhaupt erst ermöglicht. Am Beispiel virtueller Formate wie Chats, Blogs, Foren und sozialen Netzwerken widmen sich die Beiträge des Bandes dem Wandel kommunikativer Handlungsschemata im Deutschen und im Spanischen.
El carácter participativo e interactivo de la web 2.0 ha modificado profundamente las formas de comunicación virtual. Al mismo tiempo, han emergido nuevas prácticas discursivas en el mundo digital. Las contribuciones del libro giran en torno al estudio de los cambios textuales en chats, blogs, foros y otros medios digitales tanto en alemán como en español.
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Die Lokalisierung freier und offener Software als Gegenstand der Medienlinguistik

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Falk Seiler

This article discusses the topic of software and its localization as the subject of media linguistics. The semiotic, textual, and discursive aspects of software are addressed as well as the differentiation between a media linguistic and a translatological approach. In the case of free and open source software, the public accessibility of source code implies the free availability for software translations and possibilities for shaping the relationships between programmers, users, and translators in a way that fundamentally differs from the processes applied in the industrial localization of proprietary software. In the light of the above, the article also addresses the sociolinguistic potential of free and open source software for shaping linguistic diversity in the digital space.

1 Einleitung

Das im Folgenden behandelte Thema umfasst drei Aspekte, die jeder für sich eine eigene Behandlung verdienen, hier aber aufeinander bezogen werden sollen. Zunächst wird dargestellt, weshalb es sinnvoll ist, Software als einen Gegenstand der Medienlinguistik zu behandeln. Davon ausgehend gerät die Softwarelokalisierung in das Blickfeld der Medienlinguistik, was insofern Aufmerksamkeit verdient, als die wissenschaftliche Beschäftigung mit Softwarelokalisierung traditionell im Rahmen der Übersetzungswissenschaft verankert ist. Angesichts des Umstandes, dass die Lokalisierungsforschung in einem spannungsreichen Verhältnis zur Lokalisierungsindustrie steht, wird daraufhin gefragt, inwieweit es die Beschäftigung mit alternativen Wegen der Softwarelokalisierung erlaubt, medienlinguistische Fragestellungen zu behandeln. Im Konkreten geht es dabei um das Phänomen der freien und offenen Software, das unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden soll.

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