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Sprache und Bild in der indischen Bildungstradition

Petra Vogler

Die Autorin problematisiert die in der Moderne aufgekommene Dichotomie zwischen Sprache und Bild. Sie öffnet den Blick auf zwei Aspekte der indischen Lehr- und Lernkultur, die in der Übermittlung von Bildung wirksam waren und sind: Das vedische Bildungswesen sowie dessen tradierte und durchaus aktuelle Korrelation mit den Tempelritualen und den darstellenden Tempelkünsten. Im Zentrum stehen die nähere Beziehung zwischen Sprachlichkeit und Bildlichkeit sowie die Sichtbarmachung der performativen Gestaltung von Bildung, wie sie heute noch erhalten sind.
«In ihrer Arbeit präsentiert Petra Vogler ein hoch filigranes Muster des Performativen, des Zusammenhangs von Sprache, Bild und Handeln, von Ritualen und ihren Formen des embodiment und erscheint damit höchst zeitgemäß und direkt anschlussfähig für aktuelle Diskurse in unterschiedlichen Wissensdisziplinen.»
Prof. Dr. Jürgen Henze (Humboldt-Universität zu Berlin).
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen meiner aktuellen Post-Doktoranden-Forschung im Bereich der nichtwestlichen Lerntraditionen und historischen Bildungsforschung am Department of South Asian Studies (vormals Department of Sanskrit and Indian Studies) der Harvard University, am Institut für Erziehungswissenschaften (Abt. Vergleichende Erziehungswissenschaft) der Humboldt-Universität zu Berlin und am privaten Zentrum für Vedastudien und Darstellende Kunst Olappamanna Mana in Vellinezhi, Kerala. Die Abhandlung bildet zahlreiche, seit Anfang 2006 unternommene Studien und Untersuchungen, welche zum einen im Verlauf der Feldforschung vor Ort in Indien, v. a. in den südindischen Staaten Kerala, Karnataka und Tamil Nadu, zum anderen aber auch im Zuge diverser Aufenthalte an Universitäten, Instituten und Bibliotheken, entstanden sind, ab.

Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Dr. Michael Witzel, Wales Professor of Sanskrit an der Harvard University und Herausgeber des Electronic Journal of Vedic Studies und der Harvard Oriental Series, für seine großzügige inhaltliche Anleitung und Unterstützung, die ich in jährlich stattfindenden Aufenthalten an seiner Fakultät seit Sommer 2011 dankend entgegennehmen durfte. Meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Jürgen Henze vom Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin darf ich für seine langjährige Begleitung, seinen fachlichen Rat und sein stetes Vertrauen in meine Arbeit herzlich danken. Herrn Prof. Dr. Babu Thaliath von dem Centre of German Studies der Jawaharlal Nehru University, New Delhi, möchte ich für seine langjährige beständige Förderung und fachliche Begleitung meiner Studien meinen innigsten Dank...

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