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Die Situation der Schuldnerin im englischen und im deutschen Insolvenzrecht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung

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Marcel Streeck

Dieses Buch geht der Frage nach, ob das englische oder das deutsche Insolvenzverfahren aus Sicht des Rechtssubjekts zu bevorzugen ist. Diese Frage und die Wahl des Bezugspunktes beruhen auf den häufig festzustellenden Abhängigkeiten zwischen der Schuldnerin, ihren Gläubigern und den sonstigen am Verfahren beteiligten Personen und der hieraus folgenden Überlegung, dass ein gutes Insolvenzverfahren die Interessen des Rechtssubjekts hinreichend berücksichtigen muss. Der Autor gelangt u. a. zu dem Ergebnis, dass das englische Restschuldbefreiungsverfahren gegenüber der deutschen Regelung zu bevorzugen ist und dass das deutsche Verfahren über die stärkeren insolvenzrechtlichen Werkzeuge verfügt und weniger Risiken für die Schuldnerin birgt.
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D. Situation ab Beginn des Insolvenzverfahrens

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D.   Situation ab Beginn des Insolvenzverfahrens

Im Folgenden wird die Situation der Schuldnerin ab dem Beginn des jeweiligen Insolvenzverfahrens untersucht.683

I.   Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis

Einschränkungen der Vermögens- und Verfügungsbefugnis sind aus der Sicht der Schuldnerin auch nach Verfahrensbeginn grundsätzlich negativ zu werten. Ausnahmen von dieser Annahme sind jedoch in Situationen denkbar, in denen sich die Schuldnerin sich durch ihre Geschäftsführung selbst schädigt. Im Folgenden wird die Wirkung der jeweiligen Verfahren auf die Vermögensverfügungsbefugnis dargestellt und anschließend verglichen.

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