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Die grenzüberschreitende Verlustverrechnung international agierender Unternehmen

Unter besonderer Berücksichtigung aktueller EuGH-Rechtsprechung

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Lars Fähling

Das Buch befasst sich mit der Frage, ob und wie international tätige Unternehmen europäische Auslandsverluste bei der inländischen Besteuerung geltend machen können. Im Mittelpunkt der rechtlichen Auseinandersetzung steht die Rechtsprechungsentwicklung des EuGH seit der Rechtssache Marks & Spencer. Mit zunehmender Anzahl an Gerichtsentscheidungen wurde die grenzüberschreitende Verlustverrechnung im Rahmen der «finalen Verluste» Gegenstand intensiver und kontroverser Rechtsdiskussion. Die vorliegende Arbeit nimmt eine kritische Bestandsaufnahme des nationalen Steuerrechts vor. Dabei untersucht der Autor, welche Folgen mit der EuGH-Rechtsprechung einhergehen und welche Lösungsansätze einen gangbaren Weg ebnen könnten, um dem Europäischen Gedanken eines gemeinsamen Binnenmarkts gerecht zu werden.
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2. Kapitel: EuGH-Rechtsprechungsentwicklung zur grenzüberschreitenden Verlustverrechnung

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Zu der Frage der Vereinbarkeit von grenzüberschreitenden Verlustverrechnungssystemen mit dem Unionsrecht ergingen in den letzten Jahren einige für diese Thematik relevante Urteile, deren Sachverhalte im Folgenden dargestellt und einer kurzen rechtlichen Bewertung unterzogen werden.

I. Die Leitentscheidung in der Rs. Marks & Spencer

1. Sachverhalt

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