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Wort – Text – Diskurs

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Edited By Magdalena Duś, Robert Kołodziej and Tomasz Rojek

Die in diesem Band vereinigten Beiträge nehmen Bezug auf Forschungsgegenstände der Germanistik und angewandten Sprachwissenschaft, insbesondere der Morphologie, Syntax, Phraseologie, der Text- und Diskurslinguistik sowie der Translations- und Literaturwissenschaft. Die Autorinnen und Autoren würdigen mit ihren Beiträgen die wissenschaftlichen Leistungen der polnischen Germanistin und ehemaligen Präsidentin des Verbandes Polnischer Germanisten Zofia Berdychowska, Professorin an der Jagiellonen-Universität Kraków. Die Publikation erscheint anlässlich ihres 65. Geburtstages im Jahr 2016.
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Andrzej S. Feret - Wissenschaftliche Terminologie im politisch-ideologischen Diskurs – zum Phonem in der sowjetischen Linguistik

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Andrzej S. Feret

Jagiellonen-Universität Kraków

Wissenschaftliche Terminologie im politisch-ideologischen Diskurs – zum Phonem in der sowjetischen Linguistik

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts lassen sich in der UdSSR zwei phonologische Schulen unterscheiden. Die eine, Leningrader Schule genannt, wurde von Lev V. Schtscherba gegründet, der seine sprachwissenschaftliche Ausbildung u. a. bei Jan Baudouin de Courtenay gewonnen hatte (vgl. Adamska-Sałaciak 1996). Die Nachfolger von L. V. Schtscherba – M. I. Matusevič, L. R. Zinder, A. N. Gvozdev. L. L. Bulanin, C. N. Bernshtein, V. Lhytkin – bauen seine Lehre systematisch weiter, so dass von einer linguistischen Schule gesprochen werden kann (vgl. Grucza 2013: 36f.). Die andere, sog. Moskauer Schule, die ungefähr zur gleichen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg entstanden ist (vgl. Zeps 1971: 227f.), geht in erster Linie auf N. S. Trubetzkoy und R. O. Jakobson zurück, jedoch einen großen Beitrag zu ihrer Weiterentwicklung leisten1, nachdem Trubetzkoy und Jakobson Russland endgültig verlassen haben, R. I. Avanesov, P. S. Kuznecov, A. A. Reformatskij, N. F. Jakovlev, M. V. Panov und V. N. Sidorov. Darüber hinaus macht sich auf dem phonologisch-phonetischen Forschungsfeld die Wirkung einiger Wissenschaftler sichtbar, die sich keiner der beiden genannten Schulen zuordnen lassen. Es sind O. S. Akhamova und vor allem S. K. Schaumjan.

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