Show Less
Restricted access

Der Nahe und Mittlere Osten – Ein Staatenlexikon

Edited By Wolfgang Gieler and Markus Porsche-Ludwig

Das Staatenlexikon vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Staatenwelt des Nahen und Mittleren Ostens. In alphabetisch geordnetem Aufbau – von Afghanistan, Irak und Iran über Israel, Saudi-Arabien, Syrien und die Türkei bis Marokko und Tunesien – werden insgesamt fünfundzwanzig Staaten thematisiert. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler, Studierende, Dozenten, Journalisten und sonstige Mittler politischer Bildung sowie alle Interessierten, denen das Lexikon wesentliche Hintergrundinformationen zur differenzierten und abgewogenen Darstellung einer der bedeutendsten Regionen in der internationalen Politik an die Hand geben möchte.

Show Summary Details
Restricted access

Sabrina Keller: Bahrain

Extract

Sabrina Keller

Bahrain



Naturraum und geographische Rahmenbedingungen

Das Königreich Bahrain erstreckt sich über 33 zum größten Teil unbewohnte Inseln und Sandbänke im Golf von Bahrain, einer Bucht des Persischen Golfs, östlich von Saudi Arabien und nord-westlich von Katar. Mit rund 700 qkm Fläche ist Bahrain etwas kleiner als die Hansestadt Hamburg und einer der kleinsten Staaten der Welt. Die Hauptinsel Bahrain ist knapp 50 km lang und maximal ← 65 | 66 → 16 km breit. Sie besteht aus einem schildförmigen Kalkplateau, das im Zentrum beim Jabal ad Dukhan eine maximale Höhe von etwa 122 m erreicht. Die Küsten sind flach, im Süden befinden sich große Salzsümpfe. Während im Norden Oasenwirtschaft betrieben wird, besteht die Hauptinsel ansonsten größtenteils aus Wüste. Die Jahresniederschläge erreichen durchschnittlich 74 mm, die Luftfeuchtigkeit kann bis über 80 Prozent ansteigen. Die Jahresdurchschnittstemperatur in der Hauptstadt Manama liegt bei 26 °C und schwankt zwischen 16 im Januar und 34 °C im Juli und August. Neben zunehmender Wüstenbildung bestehen durch steigenden Grundwasserbedarf für die Landwirtschaft auch Engpässe bei der Versorgung mit Süßwasser. Schäden an der Küste, Korallenriffen und Meeresvegetation sind auf Verschmutzung durch Erdöl und andere Ausflüsse großer Tanker und Raffinerien zurückzuführen. Natürliche Ressourcen sind neben Erdöl auch Erdgas, Fisch und Perlen.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.