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Der Nahe und Mittlere Osten – Ein Staatenlexikon

Edited By Wolfgang Gieler and Markus Porsche-Ludwig

Das Staatenlexikon vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Staatenwelt des Nahen und Mittleren Ostens. In alphabetisch geordnetem Aufbau – von Afghanistan, Irak und Iran über Israel, Saudi-Arabien, Syrien und die Türkei bis Marokko und Tunesien – werden insgesamt fünfundzwanzig Staaten thematisiert. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler, Studierende, Dozenten, Journalisten und sonstige Mittler politischer Bildung sowie alle Interessierten, denen das Lexikon wesentliche Hintergrundinformationen zur differenzierten und abgewogenen Darstellung einer der bedeutendsten Regionen in der internationalen Politik an die Hand geben möchte.

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Andreas Dittmann: Libyen

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Andreas Dittmann

Libyen



Naturraum und geographische Rahmenbedingungen

Libyen ist ein Wüstenland. Mehr als 90 Prozent der Landesfläche gehören zu ariden bzw. semiariden Gebieten mit Niederschlägen von weniger als 100 mm in Jahresmittel. Landwirtschaft ist ohne Bewässerung nur im küstennahen Tripolitanien und in den Höhen des Djebel Al-Akhtar der Cyrenaika möglich. Der überwiegende Teil des Landes gehört zur Sahara, die im Bereich der Großen Syrte bis ans Mittelmeer heranreicht. Traditionell wird Libyen in die drei Großräume Tripolitanien im Nordwesten, die Cyrenaika im Nordosten und den Fezzan im ← 185 | 186 → Westen aufgeteilt. Eine solche Aufteilung, die man auch heute noch in weniger ausgereiften Lexika und Nachschlagewerken findet, basiert auf kolonialen Einteilungen und vergisst die weiten extrem-ariden Räume der Sahara im Süden und Südosten des Landes.

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