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Der Nahe und Mittlere Osten – Ein Staatenlexikon

Edited By Wolfgang Gieler and Markus Porsche-Ludwig

Das Staatenlexikon vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Staatenwelt des Nahen und Mittleren Ostens. In alphabetisch geordnetem Aufbau – von Afghanistan, Irak und Iran über Israel, Saudi-Arabien, Syrien und die Türkei bis Marokko und Tunesien – werden insgesamt fünfundzwanzig Staaten thematisiert. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler, Studierende, Dozenten, Journalisten und sonstige Mittler politischer Bildung sowie alle Interessierten, denen das Lexikon wesentliche Hintergrundinformationen zur differenzierten und abgewogenen Darstellung einer der bedeutendsten Regionen in der internationalen Politik an die Hand geben möchte.

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Dietmar Herz & Marlene Heide: Sudan

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Dietmar Herz & Marlene Heide

Sudan



Naturraum und geographische Rahmenbedingungen

Das ostafrikanischen Land Sudan mit einer Fläche von mehr als 18,5 Millionen qkm hat nach der Unabhängigkeit des Südsudans seinen Status als größtes ← 265 | 266 → afrikanisches Land eingebüßt und steht im kontinentalen Vergleich an dritter Stelle. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 1.755 km, die Ost-West-Ausdehnung 1.810 km. Nachbarstaaten im Osten sind Eritrea und Äthiopien; im Westen grenzt der Sudan an den Tschad und die Zentralafrikanische Republik, im Süden an den Südsudan sowie im Norden an Libyen und Ägypten. Das Land hat eine 853 km lange Küstenlinie entlang des Roten Meeres. Die Hauptstadt Khartum hatte 2012 eine Bevölkerung von 2,6 Mio., die größte Stadt des Landes ist jedoch Omdurman mit 2,8 Mio. Die Oberflächenstruktur des Sudans ist relativ einheitlich; das Land besteht zu einem großen Teil aus Flachland und Hochebenen, die nur an einigen Stellen von Gebirgsketten und Erhebungen über 3.000 Meter unterbrochen werden: die Nuba-Berge im Zentralsudan und das Vulkangebirge Jebel Marra in Darfur, 3.088 m der höchste Berg des Landes und. An der östlichen Grenze schließt sich das äthiopische Hochland an.

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