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Der Nahe und Mittlere Osten – Ein Staatenlexikon

Edited By Wolfgang Gieler and Markus Porsche-Ludwig

Das Staatenlexikon vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Staatenwelt des Nahen und Mittleren Ostens. In alphabetisch geordnetem Aufbau – von Afghanistan, Irak und Iran über Israel, Saudi-Arabien, Syrien und die Türkei bis Marokko und Tunesien – werden insgesamt fünfundzwanzig Staaten thematisiert. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler, Studierende, Dozenten, Journalisten und sonstige Mittler politischer Bildung sowie alle Interessierten, denen das Lexikon wesentliche Hintergrundinformationen zur differenzierten und abgewogenen Darstellung einer der bedeutendsten Regionen in der internationalen Politik an die Hand geben möchte.

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Wolfgang Gieler: Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation

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Wolfgang Gieler

Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation

Gründungsgeschichte und Gründungsmotivation

Die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation, SMWK (englisch Organisation of the Black Sea Economic Cooperation, BSEC) ist eine regionale Wirtschaftsorganisation. Gegründet wurde sie am 25. Juni 1992 in Istanbul. Entstanden als Reaktion auf den nach dem Fall der Sowjetunion auch im Schwarzmeerraum gegebenen neuen Sicherheits- und Kooperationsbedarf. Die SMWK stellt den Versuch dar, der wirtschaftlichen, politischen und strategischen Zusammenarbeit der Schwarzmeeranrainerstaaten einen dauerhaften institutionellen Rahmen zu verleihen. Ihr gehören die sechs Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres (Bulgarien, Georgien, Rumänien, Russland, Türkei und Ukraine) sowie sechs weitere Nicht-Anrainerstaaten (Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Griechenland, Moldawien und Serbien) an. Die SMWK umschließt eine Bevölkerung von ca. 360 Millionen und eine Fläche von ca. 20 Millionen km².

Während die Türkei, die unter dem damaligen Staatspräsidenten Özal die Gründungsinitiative der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (SMWK) startete, und Griechenland durch die Errichtung einer solchen Organisation die Absatzmärkte für ihre Industrieprodukte ausweiten wollten, hatten die ehemaligen Ostblock-Länder in der Schwarzmeerregion vorwiegend das Ziel, ihre Trasformationsprozesse angesichts der wirtschaftlichen Strukturen durch die Kooperation mit der Türkei und Griechenland zu erleichtern.

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