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Erster Weltkrieg: Kindheit, Jugend und Literatur

Deutschland, Österreich, Osteuropa, England, Belgien und Frankreich

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Hans-Heino Ewers

Die Beiträge dieses Bandes befassen sich mit Kriegsbilder-, Kinder- und Jugendbüchern der Jahre 1914 bis 1918 aus nahezu allen kriegsbeteiligten Ländern sowie mit später erschienenen und aktuellen Jugendromanen, die sich rückblickend mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzen. Zur Sprache gelangen daneben auch Kriegstagebücher von Jugendlichen sowie kriegsbegeisternde Lektüreerlebnisse. Die Zusammenstellung von Beiträgen aus den verschiedenen Ländern lässt zahlreiche Gemeinsamkeiten hervortreten. Dabei zeigt sich nicht nur hinsichtlich der durch das Gedenkjahr 2014 beflügelten jugendliterarischen Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg ein deutlicher Aufarbeitungsvorsprung in der französisch- und englischsprachigen Welt.
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Identitätsprofile der Klassiker österreichischer Kinder- und Jugendliteratur im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts

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Regarding the connection between the remembrance of World War I and relevant memories in Children’s and Young Adult Literature, this genre usually gets into the dark of a generally infantile war propaganda. This very one-sided view is to oppose that in the setting of this very war, momentous works addressed to children emerged and are now considered as classic works of Austrian Children’s and Young Adult Literature. Within a small selection of some of the more relevant works, two levels have to be distinguished: with regards to literary children’s books, the animal books of Marie von Ebner-Eschenbach and Franz Molnar’s novel Die Jungen der Paulstraße, as well as Felix Salten’s Bambi are just a few name worthy works. At the same time, the popular classic works by Franz Karl Ginzkey, A. Th. Sonnleitner and Annelies Umlauf-Lamatsch can be interpreted with clear war references.

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Die jüngste Diskussion über die Kinder- und Jugendliteratur in der Zeit des Ersten Weltkriegs hat manche Wiederentdeckungen erbracht und auch manch überraschende Querverbindungen offen gelegt. In besonderer Weise gilt dies für die von Hugo von Hofmannsthal als Jugendbuch gedachte Bild-Biographie Prinz Eugen der edle Ritter (1915). Das mit 12 Original-Lithographien von Franz Wacik opulent und bibliophil ausgestattete Werk darf man gewiss nicht auf eine Ebene mit der Vielzahl der damaligen auf gedankenlosr und dümmliche Weise kriegsverherrlichenden Kinderbücher stellen, mit denen diese Phase der Kinderbuchgeschichte meist sehr pauschal identifiziert wird. Das in der Hofmannsthal-Forschung allenfalls marginal erw...

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