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Entscheidungsunterstützung für ein operatives Supply Chain Risikomanagement

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Claudia Breuer

Risiken können nicht komplett vermieden werden. Aufgrund der schnellen Veränderungen im Wirtschaftsumfeld und der zunehmenden Vernetzung von Unternehmen in Supply Chains nimmt das Risikopotential für Unternehmen vielmehr noch zu. Indem Unternehmen jedoch die richtigen Maßnahmen parat haben, können sie schnell und effektiv auf Risikosituationen reagieren. Daher hat die Autorin ein interaktives Instrument zur Entscheidungsunterstützung in Risikosituationen entwickelt. Dieses zielt auf die Bewältigung von Risikoauswirkungen in Logistikknoten. Im Vordergrund stehen die den Warenfluss betreffenden Prozesse. Über Simulationen werden Prozesskennzahlen ermittelt und bewertet. Basierend auf den Ergebnissen sind Handlungsempfehlungen formuliert, die über das Instrument zur Verfügung stehen.
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3 Konzeption einer Methodik zur Entscheidungsunterstützung für die Bewältigung von Risiken

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Ziel dieses Kapitels ist die konzeptionelle Entwicklung einer Methodik zur Unterstützung einer schnellen, angemessenen und systematischen Entscheidungsfindung bei Eintritt von Risikoereignissen in GVZ. Wie bereits in Kapitel 1.2 ausgeführt, wird mit der Entscheidungsunterstützung die zügige Bewältigung der aus unvorhergesehenen Risikoereignissen resultierenden negativen Auswirkungen verfolgt. Durch schnelle Entscheidungen sollen schnelle Reaktionen ermöglicht werden, um das Schadensausmaß möglichst gering zu halten und die Wertschöpfung sicherzustellen. Zu ergreifende Handlungsmaßnahmen und -strategien zielen auf die Aufrechterhaltung und Fortführung des laufenden Betriebes bzw. einen schnellen Wiederanlauf der Geschäftstätigkeit. Die Vorgehensweise zur Zielerreichung wird durch die in diesem Kapitel vorgestellte Konzeption der Entscheidungsunterstützung bestimmt.

In Kapitel 3.1 werden dazu zunächst die mit der Konzeption verfolgten Ziele sowie der Aufbau der aus mehreren Modulen bestehenden Methodik zur Erreichung dieser Ziele dargelegt. Auf die Ausgestaltung der einzelnen Module wird in den Kapiteln 3.2 bis 3.5 eingegangen. Kapitel 3 schließt mit einem Zwischenfazit und der Formulierung der Anforderungen an das zu entwickelnde Modell der Entscheidungsunterstützung.

3.1 Konzeption und Aufbau der Methodik

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