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Entscheidungsunterstützung für ein operatives Supply Chain Risikomanagement

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Claudia Breuer

Risiken können nicht komplett vermieden werden. Aufgrund der schnellen Veränderungen im Wirtschaftsumfeld und der zunehmenden Vernetzung von Unternehmen in Supply Chains nimmt das Risikopotential für Unternehmen vielmehr noch zu. Indem Unternehmen jedoch die richtigen Maßnahmen parat haben, können sie schnell und effektiv auf Risikosituationen reagieren. Daher hat die Autorin ein interaktives Instrument zur Entscheidungsunterstützung in Risikosituationen entwickelt. Dieses zielt auf die Bewältigung von Risikoauswirkungen in Logistikknoten. Im Vordergrund stehen die den Warenfluss betreffenden Prozesse. Über Simulationen werden Prozesskennzahlen ermittelt und bewertet. Basierend auf den Ergebnissen sind Handlungsempfehlungen formuliert, die über das Instrument zur Verfügung stehen.
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4 Konstruktion eines Modells der Entscheidungsunterstützung für die Bewältigung von Risiken

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Ziel dieses Kapitels ist die Umsetzung der in Kapitel 3 entwickelten Konzeption in ein Modell der Entscheidungsunterstützung. Basis für die Modellkonstruktion und damit Grundlage für die Verfahrensevaluation sind die Strukturen, Prozesse und Daten der GVZ in Bremen und Dresden. Das GVZ in Bremen gilt dabei als Benchmark unter den GVZ.687

Für die Auswertungen sind die zu Beginn der Arbeit formulierten Ziele zu operationalisieren. Dieser Schritt erfolgt in Kapitel 4.1. Im Mittelpunkt des Kapitels 4.2 steht das prozessorientierte Referenzmodell, welches die für die Wertschöpfung in GVZ benötigten Logistikprozesse enthält. Neben der Strukturierung der risikorelevanten Prozesse werden auch Modellierungsaspekte behandelt. Ein Kernstück des Entscheidungsunterstützungsmodells bildet das Simulationsmodell. Der Aufbau des Simulationsmodells wird in Kapitel 4.3 beschrieben. Durch die Simulation werden die Abläufe dynamisch dargestellt. Dies erlaubt die Bewertung von verschiedenen Risikoereignissen, Handlungsalternativen und -strategien im Zeitverlauf. Die Ergebnisse fließen in einen interaktiven Entscheidungsbaum, welcher in Kapitel 4.4 vorgestellt wird. Dieser dient im Falle eines unvorhergesehenen Risikoeintritts als Instrument für einen Entscheidungsträger, um diesem schnelle, angemessene und systematische Entscheidungen für die zügige Risikobewältigung zu ermöglichen und den mit einem Risikoereignis verbundenen negativen Auswirkungen adäquat zu begegnen. Die Zusammenfassung der Ergebnisse in einem Zwischenfazit und die Formulierung der Evaluationsziele erfolgt in Kapitel 4.5.

4.1 Operationalisierung der Ziele

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