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Informatik und Gesellschaft

Festschrift zum 80. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski

Edited By Frank Fuchs-Kittowski and Werner Kriesel

Informatik und Gesellschaft erlebt eine Renaissance. Innovationen der Informatik treiben einen gravierenden gesellschaftlichen Wandel immer schneller voran, der für heftige Debatten sorgt. Aktuelle Themen behandelte die Tagung «Informatik und Gesellschaft» zu Ehren von Klaus Fuchs-Kittowski als Pionier dieses Fachgebietes. Der Sammelband legt 44 Beiträge mit breitem Themenspektrum vor. Er behandelt den Einfluss von IKT auf die Arbeitswelt, Industriearbeit 4.0, Big Data, Datenschutz und Datenausspähung. Einzelne Beiträge sprechen Umweltinformatik, Informationssystemgestaltung, Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing sowie E-Learning (MOOC) an. Es werden auch künstliche Immunität, Avatare und die sozialen Aspekte behandelt. Ein weiteres Augenmerk liegt auf automatisierter Kriegsführung, hierzu werden insbesondere Ethik, Humanismus und Friedenserhaltung in einer global vernetzten Welt diskutiert.
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Gedanken zur Gestaltung technikdurchtränkter Arbeitsorganisation

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Abstract

How can the intention of designing convivial work systems survive in an information society where work systems are suffused and complemented by ICT in manifold ways? Participative design of socio-technical information systems is no longer sufficient for coping with the new situation. Basic clarifications of the relationship of organization, human labour and technical agency are now required, leading to the concurrent design of socio-technical activity systems and their technical ingredients. A helpful image for designing business processes in a responsible way is human-machine tandems, of which the different steps in such processes consist. Yet this view has to be embedded in broader conceptions of the societal significance of ICT.

1.  Konviviale Arbeitsorganisation – nach wie vor ein Wunschtraum?

Wie kann das Ziel einer konvivialen Technikgestaltung gefördert werden? Diese Frage begleitet uns seit Jahrzehnten. Beispielsweise wird sie formuliert in Heft 3/1990 der edv aspekte: „Menschliche Faktoren bei der Gestaltung von Informationssystemen“ (Stuchlik 1990; Falck 1990; Fuchs-Kittowski 1990).

Mögliche Antworten aus dem Kreis der Informatiker haben sich lange Zeit ganz auf das Verhältnis Mensch – Technik konzentriert. Zwar ging man, unter anderem mit der Tätigkeitstheorie (activity theory), über eine enge Fassung der Interaktion zwischen beiden bald hinaus. Dennoch blieb ein entscheidender Engpass bestehen. Denn wie Klaus Fuchs-Kittowski nicht müde wurde zu betonen, muss dieses Verhältnis als eine Frage der Organisationsgestaltung verstanden werden. Und es ist eingebettet in eine Gesellschaft, die sich wandelt – immer mehr unter dem Einfluss...

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