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Smart Grids und Datenschutz

Verarbeitung von Energiedaten in intelligenten Stromnetzen aus datenschutzrechtlicher Perspektive

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Johannes Franck

Die Energiewende erfordert den Aufbau von intelligenten Stromnetzen (Smart Grids). Dies birgt Herausforderungen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Der zum Zwecke von Energieeinsparungen initiierte Roll-Out von intelligenten Stromzählern (Smart Meters) macht es möglich, Persönlichkeitsprofile von Verbrauchern zu erstellen und zu kommerzialisieren. Einerseits basieren hierauf innovative Geschäftsideen, andererseits drohen schwerwiegende Beeinträchtigungen der informationellen Selbstbestimmung, die die Akzeptanz des Smart Metering nachhaltig hemmen könnten. Nach einer umfassenden (datenschutzrechtlichen) Analyse der Vor- und Nachteile zeigt der Autor anhand praktischer Lösungsansätze, dass unternehmerische Interessen, Umweltschutz und Datenschutz sich nicht gegenseitig ausschließen.
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Kapitel 4: Datenschutzrechtliche Beurteilung von Smart Grid und Smart Metering

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Nachdem die technischen und rechtlichen Grundlagen des Smart Grid dargestellt wurden, sollen im Folgenden die datenschutzrechtlichen Fragen, die damit in Zusammenhang stehen, näher beleuchtet werden.

Zunächst stellt sich die Frage, welche Herausforderungen aus datenschutzrechtlicher Sicht mit dem Smart Grid im Einzelnen einhergehen [A.]. Darüber hinaus ist fraglich, inwieweit die jeweiligen Datenverarbeitungsprozesse mit einfachem Recht [B.] und Verfassungsrecht [C.] in Einklang zu bringen sind.

A.  Datenschutzrechtliche Herausforderungen

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