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Jahrbuch 2013/2014

Herausgegeben im Auftrag des Vorstandes von Martin Heger

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Edited By Berliner Wissenschaftliche

Mit diesem Jahrbuch informiert die gemeinnützige Gesellschaft über ihre Aufgaben und Ziele. Sie pflegt und fördert mit ihren 310 Mitgliedern die Zusammenarbeit unter den im Großraum Berlin tätigen Wissenschaftlern aller Disziplinen und Institutionen, bietet besonders dem Nachwuchs aller Fächer ein Diskussionsforum, verleiht Preise für ausgezeichnete Leistungen und greift in die hochschulpolitischen Auseinandersetzungen ein, um der Politik und der Öffentlichkeit eine bessere Meinungsbildung zu ermöglichen. Im Verlauf des Jahres werden Vorträge aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen angeboten.
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Volkmar Schneider - Der Berliner Gerichtsmediziner Prof. Fritz Strassmann (1858–1940): Obduzent in der Leichensache Rosa Luxemburg

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Volkmar Schneider

Der Berliner Gerichtsmediziner Prof. Fritz Strassmann (1858–1940): Obduzent in der Leichensache Rosa Luxemburg

„Die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist eine der großen Tragödien des 20. Jahrhunderts. Kaum ein politischer Mord hat so sehr die Gemüter bewegt und das politische Klima in Deutschland verändert wie jener in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 1919 vor dem Hotel mit dem paradiesischen Namen Eden. Der Mord war Auftakt für weitere politische Morde“, schreibt Klaus Gietinger einleitend in seinem Buch „Eine Leiche im Landwehrkanal – Die Ermordung Rosa Luxemburgs“ (Edition Nautilus, 2008).

Klaus Gietinger – Soziologe, Drehbuchautor und Regisseur – war es auch, der mich vor einigen Jahren bat, das Obduktionsprotokoll in der Leichensache Rosa Luxemburg aus dem Freiburger Militär-Archiv einmal näher anzusehen im Hinblick auf die Todesursache, aber auch im Hinblick auf die Identifizierung der Leiche. Genauer müsste man natürlich sagen: Dr. Rosa Luxemburg; denn die Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands hatte 1898 an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich promoviert und zwar mit dem Thema „Die industrielle Entwicklung Polens“. Die erste promovierte Ärztin Deutschlands war Dorothea Erxleben aus Quedlinburg 1754. Sie gilt damit auch als Pionierin des Frauenstudiums. Dies nur als geschichtlicher Rückblick.

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