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Jahrbuch 2013/2014

Herausgegeben im Auftrag des Vorstandes von Martin Heger

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Edited By Berliner Wissenschaftliche

Mit diesem Jahrbuch informiert die gemeinnützige Gesellschaft über ihre Aufgaben und Ziele. Sie pflegt und fördert mit ihren 310 Mitgliedern die Zusammenarbeit unter den im Großraum Berlin tätigen Wissenschaftlern aller Disziplinen und Institutionen, bietet besonders dem Nachwuchs aller Fächer ein Diskussionsforum, verleiht Preise für ausgezeichnete Leistungen und greift in die hochschulpolitischen Auseinandersetzungen ein, um der Politik und der Öffentlichkeit eine bessere Meinungsbildung zu ermöglichen. Im Verlauf des Jahres werden Vorträge aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen angeboten.
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Georgi Atanasov - Der Einfluss von TNF-α-Inhibitoren auf den Ischämie-/Reperfusionsschaden und assoziierte Inflammationsreaktionen in der Dünndarmtransplantation

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Georgi Atanasov

Der Einfluss von TNF-α-Inhibitoren auf den Ischämie-/Reperfusionsschaden und assoziierte Inflammationsreaktionen in der Dünndarmtransplantation

Zusammenfassung der Dissertation

1. Einleitung

Der Begriff des chronischen Darmversagens wurde vor ca. 30 Jahren eingeführt und stellt heutzutage ein selbstständiges Krankheitsbild mit klar definierten Therapiestrategien dar. 1981 definierten Fleming und Remington das Darmversagen als die Reduktion des funktionstüchtigen Darmes unter die für die normale Digestion und Absorption von aufgenommener Nahrung notwendige Masse. Das chronische Darmversagen kann als ein Zustand definiert werden, bei dem die suffiziente orale Nahrungsaufnahme sowie die Absorptionskapazität des Darmes nicht aufrechterhalten werden können, was zu einem unkontrollierten Verlust an Nahrungsenergieträgern für den Organismus führt. Die betroffenen Patienten werden häufig von einer totalen parenteralen Ernährung (TPN) abhängig. Die Ursachen der Entstehung des chronischen Darmversagens können wiederholte chirurgische Darmresektionen als Folge von Trauma, Volvulus, mesenterialer Ischämie und Infarzierung sein. Des Weiteren kann trotz suffizienter Dünndarmlänge ein funktionelles Versagen als Komplikation im Rahmen eines Acquired Immune Deficiency Syndrom (AIDS), durch Diarrhöe unklarer Ätiologie oder nach Resektion spezialisierter Dünndarmabschnitte entstehen. Insgesamt wird die kritische Restlänge des Dünndarms, unterhalb welcher ein permanentes Kurzdarmsyndrom mit großer Wahrscheinlichkeit entsteht, auf 80–100 cm geschätzt. Bei Kindern liegt diese Länge bei ca. 40 cm. Die normale Länge des Dünndarms beträgt 350–400 cm. Meist variiert diese Zahl jedoch im...

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