Show Less
Restricted access

Die Besteuerung von Auslandsmitarbeitern in der Entwicklungszusammenarbeit

Series:

Sarah Anna Dreher

Auslandsmitarbeitern in der Entwicklungszusammenarbeit (Entwicklungshelfer, entsandte Fachkräfte etc.) stellen sich verschiedene steuerliche Probleme, die darin begründet liegen, dass ihre Tätigkeit einen Auslandsbezug aufweist und ihre Vergütungen regelmäßig staatlich finanziert werden. Die Autorin geht auf die innerstaatlichen Kassenstaatsregelungen ein und analysiert, unter welchen Voraussetzungen die im Ausland tätigen Mitarbeiter überhaupt in Deutschland steuerpflichtig sind und welche Möglichkeiten zur Vermeidung einer etwaigen Doppelbesteuerung der Einkünfte bestehen. Weiterhin untersucht sie die relevanten Sonderregelungen der Doppelbesteuerungsabkommen und erörtert das Verhältnis zu den Steuerklauseln der Rahmenabkommen über Technische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.
Show Summary Details
Restricted access

Kapitel 3: Steuerbefreiungen

Extract

← 72 | 73 →

Kapitel 3:  Steuerbefreiungen

Soweit die Auslandsmitarbeiter mit den Einkünften aus ihrer Tätigkeit nach den zuvor dargestellten Grundsätzen persönlich einkommensteuerpflichtig sind, stellt sich die Frage, ob ihre grundsätzlich nach § 18 EStG oder § 19 EStG auch sachlich einkommensteuerpflichtigen Einkünfte einer Steuerbefreiung unterliegen. In Betracht kommen insbesondere die Steuerbefreiungen nach § 3 Nr. 12, 13 oder 64 EStG.

A. § 3 Nr. 12, 13 EStG

Aufwandsentschädigungen sowie Reisekostenvergütungen, Urlaubsvergütungen und Trennungsgelder der Auslandsmitarbeiter könnten gemäß § 3 Nr. 12, 13 EStG von der Einkommensteuer befreit sein.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.