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Die Besteuerung von Auslandsmitarbeitern in der Entwicklungszusammenarbeit

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Sarah Anna Dreher

Auslandsmitarbeitern in der Entwicklungszusammenarbeit (Entwicklungshelfer, entsandte Fachkräfte etc.) stellen sich verschiedene steuerliche Probleme, die darin begründet liegen, dass ihre Tätigkeit einen Auslandsbezug aufweist und ihre Vergütungen regelmäßig staatlich finanziert werden. Die Autorin geht auf die innerstaatlichen Kassenstaatsregelungen ein und analysiert, unter welchen Voraussetzungen die im Ausland tätigen Mitarbeiter überhaupt in Deutschland steuerpflichtig sind und welche Möglichkeiten zur Vermeidung einer etwaigen Doppelbesteuerung der Einkünfte bestehen. Weiterhin untersucht sie die relevanten Sonderregelungen der Doppelbesteuerungsabkommen und erörtert das Verhältnis zu den Steuerklauseln der Rahmenabkommen über Technische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.
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Kapitel 8: Besteuerungsvorbehalte

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Kapitel 8:  Besteuerungsvorbehalte

A. Einführung

Sowohl auf nationaler Ebene als auch in DBA finden sich verschiedene Regelungen, die eine doppelte Nichtbesteuerung von Einkünften vermeiden sollen. Von einer doppelten Nichtbesteuerung wird gesprochen, wenn Einkünfte „auf Grund des Zusammenwirkens von Abkommensrecht und innerstaatlichem Recht in beiden Vertragsstaaten nicht besteuert werden“.769

Im Allgemeinen kann es zu einer doppelten Nichtbesteuerung u.a. dann kommen, wenn die Vertragsstaaten die Bestimmungen eines DBA unterschiedlich auslegen, ein Staat auf ein ihm nach DBA zugeordnetes Besteuerungsrecht verzichtet oder die Vertragsstaaten aufgrund einer unterschiedlichen Qualifizierung der Einkünfte diese nicht besteuern bzw. von der Steuer freistellen (Einkünfte-Qualifikationskonflikt).770

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