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Robert Gilbert

Eine zeitgeschichtliche Biografie

Christian Walther

Erstmals wird in dieser Biografie das Leben Robert Gilberts an Hand des Nachlasses und einer Vielzahl weiterer Quellen nachgezeichnet. Sein Werk kennt fast jeder, seine Person fast niemand: Der außergewöhnliche Liedtexter und Lyriker hat mit so gegensätzlichen Komponisten wie Werner Richard Heymann («Das gibt’s nur einmal») und Hanns Eisler («Stempellied») gearbeitet. Im Wiener Exil schrieb er als «Tarner Brother», in Paris befreundete er sich mit Hannah Arendt, in New York kämpfte er ums Überleben. Er wandelte sich vom KPD-Sympathisanten zum Antikommunisten. 1949 kehrte er nach Europa zurück und arbeitete mit Erich Kästner für das Münchner Kabarett Die kleine Freiheit. Es folgte eine Karriere als Übersetzer amerikanischer Musicals wie My Fair Lady.
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VII. Karriere auf vielen Feldern

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VII.  Karriere auf vielen Feldern

Ein enormes Arbeitspensum

Betrachtet man die gesamte Korrespondenz mit Felix Bloch Erben569, so fällt jenseits der Belege für die Mühen des Alltags in erster Linie auf, wie sehr sich Gilbert in die Arbeit stürzen kann.

Im Januar 1951 schreibt Haensel an Erik Charell, 40 East 63rd Street New York, – und Gilbert erhält eine Kopie – von einer geplanten Rössl-Aufführung in Berlin durch Max Hansen und Hans Wölffer:

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