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Wissenschaft und globales Denken

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Franz Gmainer-Pranzl and Angela Schottenhammer

Ökonomische Dynamiken, politische Transformationen, internationale Vernetzung sowie die Kommunikation durch neue Medien sind Indikatoren einer «Globalisierung», die heute viele Bereiche des Lebens erfasst. Doch bedeutet eine solche Expansion und Internationalisierung wirtschaftlicher Prozesse, technischer Entwicklungen und politischer Ordnungen, dass «globales Denken» als (selbst)kritischer Diskurs zum Tragen kommt? In kritischem Kontrast zu Globalisierungsstrategien fragen die Beiträge dieses Bandes danach, inwiefern der Bezug auf globale Zusammenhänge die gewohnten Zugänge und Methoden der Wissenschaft herausfordert und verändert. Nicht «Globalisierung» als Erfolgsstrategie, sondern «globales Denken» als kritischer Anspruch steht im Zentrum der Überlegungen dieses Tagungsbandes.
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Vorwort

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Die fünfte Tagung der „Salzburger interdisziplinären Diskurse“ (SID), die am 27./28. November 2014 im FB Geschichte der Universität Salzburg zum Thema „Wissenschaft und globales Denken“ stattfand, ist ein guter Anlass, um das Konzept dieser Tagungs- und Publikationsreihe etwas näher zu explizieren. Jede Tagung der SID (www.uni-salzburg.at/ztkr/sid) geht von einer Frage aus, die aktuell und gesellschaftlich relevant ist und für unterschiedliche Fachbereiche, Disziplinen und Forschungsbereiche der Universität Salzburg von Interesse ist. Während der Eröffnungsvortrag am Vorabend dieser Tagungen von einer/einem kompetenten WissenschaftlerIn einer auswärtigen Universität gehalten wird, setzen sich am zweiten Tag KollegInnen aller vier Fakultäten der Universität Salzburg aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen und Wissenschaftsperspektiven mit der betreffenden Thematik auseinander. Diese Vorträge sowie die Diskussionen bilden den zentralen Abschnitt dieses interdisziplinären Diskurses. Eine Podiumsdiskussion oder eine Paperpräsentation von Studierenden schließt die Tagung ab. Das Ziel der SID besteht vorrangig darin, interdisziplinäre Akzente in Forschung und Lehre der Universität Salzburg zu setzen, Fachbereiche und Forschungsfelder zu vernetzen, den Austausch zwischen Universität und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu fördern, junge WissenschaftlerInnen und interessierte Studierende in das Projekt einzubinden sowie die Ergebnisse der Tagung und weitere interessante Beiträge in einem Band zu dokumentieren.

Die Thematik „Wissenschaft und globales Denken“ ist für viele, wenn nicht für alle wissenschaftlichen Organisationseinheiten der Salzburger Universität von Relevanz. Nicht nur die durch ökonomische Prozesse, politische Transformationen, steigende Vernetzung und neue Medien beschleunigten Globalisierungsprozesse, sondern...

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