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Diatopische Varietäten im Englischunterricht

Konzepte, Unterrichtspraxis und Perspektiven der Beteiligten in der Sekundarstufe II

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Silvie Kruse

Beim Erlernen von Englisch als Fremdsprache begegnen Lerner innerhalb wie außerhalb des Unterrichts einer Vielzahl diatopischer Varietäten der Sprache. Dieser Band fokussiert die Ursachen und Folgen diatopisch heterogener Lehr-Lernkontexte sowie didaktische Potenziale und Ziele einer unterrichtlichen Reflexion über die diatopische Variation des Englischen. Basierend auf einer empirischen Untersuchung der Unterrichtspraxis und der Perspektiven der Beteiligten in zwei Englischkursen der Sekundarstufe II liefert der Band Anregungen für einen angemessenen Umgang mit der diatopischen Vielfalt der Zielsprache im Unterricht. Mithilfe der Ergebnisse zeigt die Autorin mögliche Konsequenzen für die Lehrerbildung und die Lehrwerkentwicklung auf.
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6. Erkenntnisinteresse und Anlage der Studie

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6.  Erkenntnisinteresse und Anlage der Studie

Dieses Kapitel beginnt mit einer Präzisierung des Erkenntnisinteresses der Arbeit in Kapitel 6.1. Hierbei werden aus Vorannahmen zum Untersuchungsgegenstand konkrete Untersuchungsfragen für die empirische Studie abgeleitet. Es folgen, in Kapitel 6.2., Erläuterungen zur empirischen Positionierung sowie, in Kapitel 6.3., Erläuterungen zum gewählten Forschungsdesign, wobei die Datenbasis und die verwendeten Erhebungsinstrumente konkretisiert werden.

6.1  Vorannahmen und Untersuchungsfragen

Aus den in Kapitel 4 diskutierten didaktischen Überlegungen zur unterrichtlichen Berücksichtigung der internationalen Verbreitung und diatopischen Vielfalt des Englischen sowie aus der Zielsetzung dieser Arbeit (siehe Kapitel 1.1.) ergibt sich das Erkenntnisinteresse der empirischen Studie. Dieses Erkenntnisinteresse gliedert sich in zwei Komplexe. Auf der einen Seite betrifft es beobachtbare Phänomene in der Unterrichtspraxis bezüglich der weltweiten Verbreitung und diatopischen Vielfalt des Englischen: (a) die unterrichtliche Reflexion über die internationale Verbreitung und diatopische Vielfalt des Englischen und (b) das Auftreten unterschiedlich diatopisch markierter englischer Sprache im Unterricht, also deren Verwendung durch die Beteiligten,163 aber auch in im Unterricht verwendeten Materialien. Der zweite Komplex des Erkenntnisinteresses umfasst ← 155 | 156 → die subjektiven Sichtweisen von Lehrern und Schülern, also die Perspektiven der Beteiligten: (a) ihre Einstellungen zu diatopischer Variation und diatopischen Varietäten des Englischen sowie (b) ihre Erwartungen und Bedürfnisse bezüglich deren unterrichtlicher Reflexion und bezüglich des Umgangs mit diatopisch heterogenen Kommunikationssituationen im Unterricht. Die Spracheinstellungen der Schüler und Lehrer sollen dabei mit ihren Erwartungen und Bed...

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