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Die rechtliche Regulierung der «Menschenfleischsuche» im Internet

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zwischen Deutschland und China

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Xiaopeng Zhao

Erstmalig thematisiert das Buch das in China weit verbreitete Phänomen Ren-rou-sou-suo (Menschenfleischsuche) auch in Deutschland. Als Hexenjagd im Internet ist dieses weltweite Phänomen auch in Deutschland in den nächsten Jahren zu erwarten. Aufgrund potenzieller Persönlichkeitsrechtsverletzungen und Datenschutzprobleme ist es hoch regulierungsbedürftig. Der Autor analysiert die Hintergründe der Suche in beiden Ländern unter technischen, kulturellen, sozialen, politischen und psychologischen Aspekten. Er untersucht und beantwortet rechtsvergleichend und detailliert alle diesbezüglichen Rechtsfragen einschließlich Providerhaftung, Anonymität und Pseudonymität, Auskunftsanspruch auf Anmeldedaten von Nutzern, Notice and take down sowie Störerhaftung.
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§ 3 Der Schutz des Rechts am eigenen Bild

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IDer Schutz des Rechts am eigenen Bild in Deutschland

1.Die Entstehung des Schutzes

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz des Rechts am eigenen Bild in Deutschland bestehen hauptsächlich im „Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (Kunsturheberrechtsgesetz, kurz: KunstUrhG)“ vom 9. Januar 1907. Der Auslöser des KunstUrhG war der erster „Paparazzi“-Fall, in dem die Fotografen in das Sterbezimmer Otto von Bismarcks eingedrungen und den Leichnam fotografiert hatten.152 Damals konnte das RG die Verbreitung der Fotos nur wegen Hausfriedensbruch untersagen.153 Die Regelungslücke wurde durch das KunstUrhG geschlossen, in dem der Achtungsanspruch der Persönlichkeit und das Informationsinteresse der Allgemeinheit einen Ausgleich finden.154 Dieser Ausgleich stellt sich in §§ 22 und 23 des KunstUrhG als ein Drei-Stufen-Schutz des Rechts am eigenen Bild dar.

2.Drei-Stufen-Schutz

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