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Nachwuchs für die Literatur

Kinder- und Jugendprogramme ausgewählter Literaturhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz

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Susann Sophie Schmitt

Literaturhäuser als kulturelle und zumeist öffentlich subventionierte Institutionen wurden ab Mitte der 1980er Jahre in dem Bestreben gegründet, einen Ort für die Vermittlung und Präsentation von Literatur zu schaffen. Dieser Vermittlungsgedanke war es auch, der 2009 die Gründung eines «Jungen Literaturhauses» auf den Weg brachte. Dieses Buch beinhaltet die erste Untersuchung, die sich auf die kinder- und jugendliterarischen Aktivitäten ausgewählter Literaturhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz konzentriert. Der Erfolg der Häuser, so wird gezeigt, hängt nicht zuletzt auch davon ab, inwieweit es ihnen gelingt, Kinder und Jugendliche mit den eigenen Angeboten vertraut zu machen. Die Autorin erörtert, wie Literaturhäuser sich neben ihrem Stammpublikum eine neue, junge Publikumsbasis erschließen und auf welche Weise sie Kinder und Jugendliche zu aktiver kultureller Teilhabe führen können.
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III. Das Junge Literaturhaus – Probleme und Perspektiven

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III.  Das Junge Literaturhaus – Probleme und Perspektiven

1.  Antworten und Reaktionen auf die forschungsleitenden Fragestellungen

Im Folgenden werden die forschungsleitenden Fragestellungen vorgestellt und in Auswertung der Interviews beantwortet. Jede Aussage, die sich aus den Interviews vorangegangenen Erkenntnisgewinnen, der Forschung und vorab evaluierten Bedingungen formulieren ließ, wurde dabei auf eine Kategorie reduziert, unter die einzelne Aussagen der Interviews angeordnet werden konnten. Die kritisch formulierten Fragen sollen noch nicht die Antworten vorwegnehmen, vielmehr wird durch sie einer kontroversen Auseinandersetzung zwischen theoretischem Diskurs und empirisch ermittelten Ergebnissen Raum gegeben.

1.1  Fragenkomplex 1 – Gründungsjahre, demographischer Wandel und Selektion

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