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Der Boxeraufstand in China 1900/1901 als deutscher und französischer Erinnerungsort

Ein Vergleich anhand ausgewählter Quellengruppen

Jean-Jacques Wendorff

Der Autor untersucht die zeitgenössische und die diachrone Wahrnehmung des Erinnerungsorts «Boxeraufstand in China» in zwei europäischen Ländern. Dieses spezielle Ereignis hatte vielfältige soziale Folgen für ein außereuropäisches Land. Einerseits präsentiert das Buch einen klassischen geschichtswissenschaftlichen Vergleich zwischen den vermeintlich ähnlichen Erinnerungsorten zweier Länder. Andererseits bietet es einen innovativen Vergleich, der eine außereuropäische Dimension beinhaltet. Der Autor arbeitet heraus, dass die Ereignisse in Frankreich vornehmlich als kolonialgeschichtliche Episode aufgearbeitet werden. In Deutschland dagegen sind sie bis heute Sinnbild des Militarismus im wilhelminischen Kaiserreich.
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Bibliographie

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1. Deutsche Quellen

1.2. Veröffentlichte deutsche Primärquellen

1.2.1. Deutsche Erlebnisberichte, Briefe, Memoiren und Tagebücher mit Bezug zum Boxeraufstand

(* = veröffentlicht bis 1914, ** = veröffentlicht bis 1945, *** = veröffentlicht bis 2013)

*O. A. (Ohne Autorenangabe), Auszug aus dem Kriegstagebuch des II. Bat. 4. Ostasiatischen Infanterieregiments. Von München nach China Boxeraufstand, München, Königlich Bayerisches Kriegsministerium 1901.

*O.A., Der gelbe Krieg, Selbstschriftenalbum, Leipzig 1900.

*O.A., Geschichte des ostasiatischen Eisenbahn-Bataillons. Bearbeitet im Auftrag der Inspektion der Verkehrstruppen, Berlin 1907.

*B., Der gelbe Krieg. Ein Selbstschriftenalbum hervorragender Männer der Gegenwart über die Ereignisse in China, Leipzig 1900.

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