Show Less
Restricted access

Der errettete Beter

Hans Stadens «Wahrhaftige Historia» (1557) als protestantische Erbauungserzählung und Beispiel lebensbezogener Lutherrezeption

Uwe Schäfer

Der Autor befasst sich mit dem ersten deutschen Brasilienbuch, die «Wahrhaftige Historia» von Hans Staden aus dem Jahr 1557. Seine Untersuchung geht neue Wege der Staden-Interpretation, indem sie die «Wahrhaftige Historia» als protestantisches Erbauungsbuch transparent macht. Sie verdeutlicht, wie der Protagonist während seiner Gefangenschaft bei einem Tupi-Indianerstamm über eine individuelle Konversion zum Glaubensvorbild wird. Die häufigen Gebetszusammenhänge in der «Wahrhaftigen Historia» werden unter Bezugnahme auf die damalige Erbauungsliteratur als besondere Form einer Luther-Rezeption herausgearbeitet. Diese weisen nach Ansicht des Autors das Buch von Hans Staden als ein Beispiel volkstümlicher Glaubensvermittlung der Reformationszeit aus.
Show Summary Details
Restricted access

Verwendete Literatur

Extract



ADAM, Gottfried; »umb der kinder und einfeltigen willen«. Martin Luthers Bilderbibel von 1529, in: Deutsches Pfarrerblatt 114 (2014/12), 672–677.

ALTHAUS, Paul; Forschungen zur evangelischen Gebetsliteratur, Gütersloh 1927.

ARENS, Edmund; „Wer kann die großen Taten des Herrn erzählen?“ (Ps 106,2). Die Erzählstruktur christlichen Glaubens in systematischer Perspektive, in: Zerfass, Rolf (Hg.); Erzählter Glaube – erzählende Kirche, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1988, 13–27.

BAISCH, Martin; Wissen, Indexikalität und Neugier in Hans Stadens Brasilien-Bericht, in: Hempfer, Klaus W. / Traninger, Anita (Hgg.); Dynamiken des Wissens, Freiburg im Breisgau 2007, 163–185.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.