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Der Gesamtschuldnerausgleich zwischen den Kartellmitgliedern

Zur Höhe der Haftungsquote im Regressfall

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Janine Weinhold

Kartelle verursachen Schäden. Für diese haften die Kartellmitglieder als Gesamtschuldner. Wird einer von ihnen wegen der kartellrechtswidrigen Absprache auf Schadensersatz in Anspruch genommen, stellt sich die Frage, ob und in welcher Höhe er Rückgriff bei den übrigen Kartellmitgliedern nehmen kann. Schwerpunkt des Buches ist die Bestimmung der Höhe der Haftungsquoten beim Gesamtschuldnerausgleich zwischen den Kartellmitgliedern. Die Autorin analysiert dabei verschiedene Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen.
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Einleitung

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A. Ausgangspunkt der Untersuchung

Kartellrechtliche Schadensersatzklagen sind – wie aktuelle Schlagzeilen zeigen1 – zweifellos en vogue. Eher im Verborgenen zeichnet sich ein Folgeproblem ab, nämlich die in der vorliegenden Arbeit untersuchte Regressfrage.

Die Arbeit hat folgenden speziellen Aspekt privater Schadensersatzklagen im Kartellrecht zum Gegenstand: Durch ein Kartell werden Schäden verursacht. Gedanklich kann zu diesem Zweck zunächst das klassische Preiskartell zugrunde gelegt werden. Typischer Schaden eines solchen Kartells ist die Überzahlung durch die Kunden, d. h. die Preisabsprache bewirkt, dass ein bestimmtes Produkt am Markt teurer angeboten wird, als es ohne die Kartellbildung der Fall wäre. Wird das Kartell später aufgedeckt, können die Geschädigten Schadensersatzansprüche gegen eines oder mehrere Kartellmitglieder geltend machen. Anspruchsgrundlage für den kartellrechtlichen Schadensersatzanspruch ist – neben anderen – § 33 Abs. 3 S. 1 GWB. Dabei gilt:

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