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Terminologiemanagement

Ein prozessorientierter Ansatz am Beispiel der Automobilindustrie

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Annette Weilandt

Annette Weilandt entwickelt einen innovativen, prozessorientierten Ansatz für die systematische und effiziente Gestaltung terminologischer Prozesse am Beispiel eines Automobilherstellers. Nach einer umfassenden Darstellung der vorhandenen Ansätze der Terminologiewissenschaft beurteilt sie diese auf ihre Anwendbarkeit in der Unternehmenspraxis. Anhand des Fallbeispiels werden die komplexen Einflussfaktoren auf das multilinguale Terminologiemanagement in Unternehmen aufgezeigt. Dabei liefert die Autorin einzigartige Einblicke in die Fachkommunikation in Industrieunternehmen. Der prozessorientierte Ansatz ist auf andere Unternehmen übertragbar, besitzt hohes Anwendungspotenzial und bietet für Theorie und Praxis zugleich einen hohen Nutzen.
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3 Organisationen und Portale

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Weltweit gibt es eine ganze Reihe von Organisationen und Internetportalen, die sich mit Terminologie, Terminologiearbeit oder -wissenschaft beschäftigen und auch für terminologische Fragestellungen aus der Praxis Unterstützung anbieten. Unternehmen, die die Einführung von Terminologiemanagement planen oder sich bereits mit Terminologiemanagement befassen, können bei solchen Institutionen grundlegende Informationen und Beratung erhalten.

Dieses Kapitel bietet einen Überblick über einschlägige terminologische Organisationen und Internetportale.216 In Punkt 3.1 werden dazu neben den wichtigsten Institutionen auf europäischer und internationaler Ebene ausführlich die terminologischen Organisationen217 im deutschsprachigen Raum betrachtet, denn der

deutschsprachige Raum ist eines der terminologisch aktivsten Gebiete der Welt. Nicht nur die Begründung der Terminologielehre als eigenständige Wissenschaft in Wien vor einigen Jahrzehnten, auch viele terminologische Aktivitäten in Verbänden, Hochschulen, Unternehmen und Behörden im deutschsprachigen Raum belegen dies. (Schmitz 1999c:20)

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