Show Less
Restricted access

Entwicklungspotenziale von Weiterbildungsnetzwerken

Eine empirisch-qualitative Studie am Beispiel der Landesinitiative HESSENCAMPUS

Claudia Zaviska

Interorganisationale Netzwerke und Kooperationen im Bereich der Weiterbildung gewinnen im Zuge bildungspolitischer Modernisierung zunehmend an Relevanz. Claudia Zaviska untersucht am Fallbeispiel eines bildungsreformerischen Strukturaufbauprogramms, der Landesinitiative HESSENCAMPUS (HC), die Entwicklungspotenziale und Gelingensbedingungen von Weiterbildungsnetzwerken. Dabei werden potenzielle Konflikt- und Spannungsfelder in bildungsbereichsübergreifenden Kooperationsverbünden deutlich. Diese gilt es der Autorin zufolge systematisch zu bearbeiten, damit der Erfolg und die Nachhaltigkeit des Netzwerks gewährleistet werden können.
Show Summary Details
Restricted access

4 Methodisches Vorgehen

Extract



„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ (Aristoteles)

Im Fokus dieser Arbeit steht eine empirisch-qualitative Fallstudie über die Wirkungsmechanismen von WB-Netzwerken und interorganisationalen Kooperationen mitsamt deren Phänomen und Entwicklungspotenzialen. Zunächst werden der Forschungsgegenstand, die Fragestellung und das Erkenntnisinteresse dargestellt sowie die Arbeit (inter-)disziplinär verortet und die eigene methodologische Positionierung spezifiziert. In Hinblick auf die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des gewählten Methodendesigns (qualitative Methoden und Auswertungsverfahren) werden nachfolgend die zentralen Merkmale von qualitativen Fallstudien und den, in dieser Studie verwendeten und triangulierten, Methoden spezifiziert. Anschließend werden die Datenerhebung und das zugrundeliegende Datenmaterial erläutert. Die Darstellung des methodischen Vorgehens und der spezifischen Vor- und Nachteile der gewählten Methoden dienen zum einen der Nachvollziehbarkeit für die Methodenwahl und zum anderen der Begründung für die qualitative Methoden-Triangulation. Anschließend werden die Auswertungsmethoden (qualitative Inhaltsanalyse) dargestellt und reflektiert, wie sich die qualitative Forschungstradition auf die Forschungsergebnisse auswirkt. In einem weiteren Schritt werden in diesem Kapitel die Expertenauswahl, der Feldzugang, die Datenerhebung und -auswertung beschrieben sowie der Untersuchungsgegenstand HC und der zu analysierende Einzelfall charakterisiert.

4.1 Forschungsfrage, methodologische Grundlagen und Positionierung

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.