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Die Querverweise im Pentateuch

Überlieferungsgeschichtliche Untersuchung der expliziten Querverbindungen innerhalb des vorpriesterlichen Pentateuchs

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Rainer Kessler

Wie ist der Pentateuch, sofern er nicht zur Priesterschrift gehört, entstanden? Wurden durchlaufende Quellen kombiniert? Oder wurden kleinere Einheiten zu größeren Blöcken zusammengefügt, bis schließlich redaktionelle Stellen den Pentateuch als Ganzen überblicken? Die hier erstmals im Druck vorliegende Untersuchung von 1972 – «aus der ganz frühen Phase der kritischen Anfragen an die bis dahin fraglos gültige Drei-Quellen-Theorie» (R. Albertz) – setzt an den Querverweisen zwischen den Überlieferungen an. Sie stellt das Quellenmodell in Frage und plädiert für eine überlieferungsgeschichtliche Lösung. Der deuteronomistischen Redaktion weist sie dabei eine Schlüsselrolle für die Gesamtkomposition zu. In einem Geleitwort nimmt R. Albertz eine forschungsgeschichtliche Einordnung der Arbeit vor.
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F. Die Überlieferungen von Ägyptenaufenthalt und Exodus

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I. Ex 1,1–14

Der Anteil der Priesterschrift an diesem Abschnitt wird verschieden angegeben.383 Umstritten ist vor allem, ob v. 6 priesterschriftlich oder vorpriesterschriftlich ist.384 Da v. 6 im Zusammenhang von v. 1–5.7 P nicht sehr gut steht, dagegen mit v. 8 gut zusammenpaßt, soll der folgenden Untersuchung v. 6.8–12 als vorpriesterschriftlicher Bestand zugrunde gelegt werden.

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