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Eine theoretische und empirische Studie über Deutungsmuster von Personalverantwortlichen hoch qualifizierter älterer Arbeitnehmer/innen

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Diana Pantlen

Das Buch beschäftigt sich mit der Problematik der Einstellungsfähigkeit älterer akademisch ausgebildeter Arbeitnehmer (Employability), und zwar unter Bezug auf die Beurteilungskriterien, nach denen Personalverantwortliche mittelständischer Unternehmen im Raum Frankfurt/Main hoch qualifizierte Ältere einzustellen bereit sind. Die grundsätzliche Frage lautet: Haben Personalverantwortliche das Problem des demografischen Wandels erkannt und sind sie hinsichtlich ihrer Einstellungskriterien in der Lage, entsprechende Personalentwicklungsstrategien für ältere Arbeitnehmer zu entwickeln? Mit der Aufdeckung, Klassifizierung und Interpretation von Deutungsmustern legt die Autorin die Logik alltäglicher Denkschemata frei, mit denen das Individuum (Personalverantwortliche) seine sozialen Erfahrungen in einen Funktionszusammenhang bringt.
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2 Arbeitsmarkt und demografische Entwicklung

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2.1 Der demografische Wandel als möglicher Beeinflussungsfaktor der Dynamik des künftigen Arbeitsmarktes

Da sich die vorliegende Arbeit mit den Integrationsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer/innen in einer alternden Gesellschaft auseinandersetzt, ist die Darstellung der Absehbarkeit demografischer Veränderungen und ihrer Einflussfaktoren auf eine künftige Arbeitsmarktdynamik nötig. Der demografische Wandel einer alternden Gesellschaft, das heißt, die Verknappung einer jugendlichen Erwerbsbevölkerung und einer permanent anwachsenden älteren Erwerbsbevölkerung, dürfte sich als einer der Faktoren herausstellen, der eine künftige Arbeitsmarktdynamik mit am stärksten beeinflusst, wenn nicht definiert. Die Alterung der Gesellschaft ergibt sich aus unterschiedlichen Faktoren:

Die Lebenserwartung der Individuen nimmt permanent zu, was zur Steigerung des Bevölkerungsanteils Älterer führt. Berechnungen des statistischen Bundesamts lassen erkennen, dass das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung von 2015 bis 2050 von 45 Jahren auf 50 Jahren ansteigen wird (Statistisches Bundesamt, 2006, S. 17). Der anstehende Schrumpfungsprozess der bundesdeutschen Gesellschaft lässt sich an den vom Statistischen Bundesamt eruierten Bevölkerungspyramiden von 2008 bis 2060 nachvollziehen. ← 17 | 18 →

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